The Road to Somewhere
David Goodhart
SUNDAY TIMES, GUARDIAN AND TELEGRAPH BOOKS OF THE YEAR 2017 'A provocative take on the UK's new tribal divisions ... a book whose timing is pitch-perfect' Andrew Marr Many Remainers reported waking up the day after the Brexit vote feeling as if they were living in a foreign country. In fact, they were merely experiencing the same feeling that many British people have felt every day for years.
Erwähnungen (5)
„Die sind ja im Feuilleton oft besprochen worden, dieser Menschentypus der Summers and Anywheres, der, wie die Münster-Studie sagt, Entdecker und Verteidiger, also dieses Ganze, dass wir so unterschiedlich geprägt sind in unseren Gesellschaften, dass die einen Freiheit eher fürchten und dafür die Sicherheit lieben, die anderen die Freiheit lieben und die Sicherheit verachten.“
Gauck greift David Goodharts Konzept der ‚Somewheres and Anywheres' auf, um die gesellschaftliche Spaltung zwischen Ortsgebundenen und Kosmopoliten zu beschreiben. Er verbindet es mit einer Münsteraner Studie, die ähnlich zwischen ‚Entdeckern' und ‚Verteidigern' unterscheidet — und erklärt damit, warum manche Menschen in der offenen Gesellschaft fremdeln.
„Da hatte ein amerikanischer Autor ein Buch geschrieben, das wurde dann hunderttausendmal, wurden die Begriffe benutzt, von den Somewheres und den Anywheres. Erinnerst du dich daran? Da war gesagt, also wer reich ist, unserer Oberschicht oder zur oberen Mittelschicht gehört, der ist ein Anywhere.“
Precht greift ein vor etwa zehn Jahren vieldiskutiertes Buch auf, das die Gesellschaft in 'Somewheres' (ortsgebundene, weniger mobile Menschen) und 'Anywheres' (globalisierte, hochgebildete Kosmopoliten) einteilte. Er nutzt es, um die Illusion der grenzenlosen Mobilität zu hinterfragen, und ergänzt die These mit der Beobachtung eines Topmanagers, dass selbst in Führungsetagen die meisten auf ihren Heimatmarkt zurückkehren. Precht ordnet den Autor fälschlich als Amerikaner ein – David Goodhart ist Brite.
„Ist das nicht eher sozusagen die Zugehörigkeit zu einer globalen Kaste der Anywheres, zu denen die dazugehören, nicht der Somewheres, diese berühmte Unterscheidung.“
Precht greift die von David Goodhart geprägte Unterscheidung zwischen ‚Anywheres' (kosmopolitische, ortsungebundene Eliten) und ‚Somewheres' (lokal verwurzelte Menschen) auf. Er nutzt das Konzept, um Lanz' Beobachtung einzuordnen, dass junge ukrainische IT-Fachleute sich kaum von ihren Pendants in London oder New York unterscheiden – und fragt, ob das nicht ebenso für junge Russen in Moskau oder Minsk gelte.
„die nur die Anywheres kennen, die überall sein können und so weiter, das als Leitbild propagiert. Und die Somewheres, die nur an einem Ort leben können, die da verwurzelt sind, die auch nur da leben wollen, die kommen auf diesem Zettel nicht mehr vor.“
Precht nutzt die von David Goodhart geprägten Begriffe 'Anywheres' und 'Somewheres', um die Spaltung zwischen global mobilen Gewinnern und lokal verwurzelten Verlierern des Kapitalismus zu beschreiben. Er argumentiert, dass nur rechtspopulistische Parteien die Interessen der Somewheres adressieren.
„Es gab ja früher mal die Unterscheidung zwischen den Somewheres und den Anywheres. Das ist so ein bisschen aus der Mode gekommen. Aber die Anywheres sind die, die theoretisch überall in der Welt leben können und auch ihr Kapital und ihre Investitionen überall in der Welt haben.“
Precht greift das Konzept der Somewheres vs. Anywheres auf, um die wachsende gesellschaftliche Spaltung zwischen Globalisierungsgewinnern und -verlierern zu beschreiben. Die Begriffe stammen aus David Goodharts Buch 'The Road to Somewhere' (2017), das ohne Titelnennung referenziert wird.
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