Text über Denkstrukturen (Bin Laden/Bush)
Arundhati Roy
Soziale, ökonomische und ökologishe Überlebensmodelle gegen das Versagen von wirtschaft, Wissenschaft und Politik
Erwähnungen (1)
„mich dabei gestützt auf einen Text von Arundhati Roy“
Wickert stützte seinen kontroversen Vergleich der Denkstrukturen von Bush und Bin Laden auf einen Text von Arundhati Roy
Ähnliche Medien
Text über die Denkstrukturen von Bush und Bin Laden
Arundhati Roy
Der Zorn hat keinen guten Ruf. Wir kennen nur noch die ressentimentgeladene Variante eines "gerechten Zorns", der auf Vergeltung sinnt, es dem Anderen heimzahlen will. Mit Zorn assoziieren wir den "Zorn Gottes" oder den Affektausbruch mythologischer Heroen, allenfalls gebrauchen wir das Wort noch im Sinn von Jähzorn, einer Unbeherrschtheit. An die Stelle des Zorns sind Begriffe wie "Aggression" oder "Empörung" getreten.
A Room of One's Own
Virginia Woolf
"But, you may say, we asked you to speak about women and fiction—what has that got to do with a room of one's own? I will try to explain." So begins what is widely regarded as the foundation text of feminist literary criticism, Virginia Woolf's A Room of One's Own. Probably Woolf's most readable and entertaining book, it was based on papers delivered at Newnham and Girton Colleges—the two women's colleges at Cambridge University.
Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation
Ernst-Wolfgang Böckenförde
Böckenfördes klassisches Werk zur Säkularisation des Staates analysiert die Paradoxie, dass der freiheitliche Rechtsstaat auf Werte angewiesen ist, die er selbst nicht erzwingen kann. Das berühmte Böckenförde-Diktum verdeutlicht, warum Demokratie auf kulturellen und moralischen Grundlagen beruht, die außerhalb ihrer eigenen institutionellen Reichweite liegen und daher besonders schutzbedürftig sind.
Zum ewigen Frieden
Immanuel Kant
Kant wendet seine Moralphilosophie auf die Politik an, um sich der Frage zu nähern, wie dauerhafter Frieden zwischen den Nationen möglich sein kann. Die Vernunft müsste als nicht-interessenbasierte Handlungsmaxime über allem stehen. Kant sieht im Frieden keinen natürlichen Zustand des Menschengeschlechts, folglich muss er immer wieder neu angestrebt und erhalten werden. Ein globales Interesse, welchem alle anderen Interessen nachzustehen haben. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)