Stabile Ungleichgewichte
Josef Reichholf · 2008
Das Buch führt das ökologische Konzept der stabilen Ungleichgewichte ein: Systeme befinden sich nicht in statischem Gleichgewicht, sondern in dynamischen, temporär stabilen Zuständen. Dieses Prinzip lässt sich von der Natur auf Politik und Geopolitik übertragen, wo es nie echtes Gleichgewicht gibt, sondern nur wechselnde stabile Ungleichgewichte.
Erwähnungen (1)
„Es gibt Josef Reicholf, der Ökologe und Vogelkenner, der benutzt immer den Begriff für die Natur, stabile Ungleichgewichte. Und ich finde, den kann man wunderbar auf die Politik übertragen. Gleichgewicht hat es nie gegeben. Es hat immer nur unterschiedliche, stabile Ungleichgewichte, die für einige Zeit hielten, in der Welt gegeben.“
Precht entlehnt den ökologischen Begriff 'stabile Ungleichgewichte' vom Biologen Josef Reichholf und überträgt ihn auf die Geopolitik. Er argumentiert damit, dass es in der Weltpolitik nie ein echtes Gleichgewicht gegeben habe, sondern immer nur temporär stabile Ungleichgewichte – und dass die aktuelle Verschiebung hin zur multipolaren Weltordnung ein solcher Übergang sei.
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