Schlappschwanzliteratur (Eröffnungsvortrag/Essay 'Freiheit für die deutsche Literatur')

Maxim Biller

In diesem Essay argumentiert Maxim Biller, dass die deutsche Schriftstellergeneration unter Helmut Kohl das moralische Bewusstsein verlor und deshalb keine starke Literatur mehr hervorbringt. Der Eröffnungsvortrag der Tuzing-Tagung 2000, veröffentlicht in der Zeit, prägte den Begriff "Schlappschwanzliteratur".

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🗣 Maxim Biller referenziert bei ⏱ 02:35:55
„Ich habe einen Eröffnungsvortrag gehalten, in dem die These war, das war ein langer Essay, der ist auch übrigens in der Zeit erschienen, langer Essay, in dem ich sage, die Generation der Schriftsteller heute ist, wir sind eigentlich die Kinder von Kohl.“

Biller beschreibt seinen berühmten Eröffnungsvortrag bei der Tagung in Tuzing (2000), der auch als Essay in der Zeit erschien. Darin argumentiert er, dass die Schriftstellergeneration unter Helmut Kohl das Bewusstsein für Gut und Böse verloren habe und deshalb keine starke Literatur mehr schreiben könne. Der Begriff 'Schlappschwanzliteratur' wurde zum geflügelten Wort.

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