Pete Wells dishes on life as New York Times restaurant critic - CBS News
Restaurantkritik von Pete Wells
Pete Wells
Pete Wells, der prominenteste Restaurant-Kritiker der New York Times, beendet nach 12 Jahren seine Tätigkeit als Restaurantbewertzer – etwa 2.500 bis 3.000 Mahlzeiten hatte er in dieser Zeit konsumiert. Grund für seinen Rückzug sind erhebliche gesundheitliche Probleme: Sein Cholesterinspiegel war entgleist, seine Blutglukose befand sich im Prä-Diabetes-Bereich, und das Gewicht war massiv gestiegen. Wells war legendär für seine unerkannten Restaurantbesuche mit Verkleidungen, falschen Namen und mehreren Kreditkarten, weshalb Restaurantbesitzer sogar Fotos von ihm ausgehängt hatten. Seine Bewertungen basierten auf zwei Kriterien: Wie lecker ist das Essen, und wie gut setzt das Restaurant sein Konzept um – deshalb erhielten ein Trinidadisches Imbiss und gehobene Fine-Dining-Restaurants die gleiche Bewertungschance. Obwohl Wells die Restaurantkritik aufgibt, bleibt er der New York Times erhalten.
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„Das Schockierende war, also Schritt 1, die Kritik war dann ganz positiv. Ich dachte, das war ja ein kompletter Verriss. Das ist ja das Letzte und er ist da glaube ich dreimal hingegangen oder so. Wow, da muss man aber sagen, Chapeau, dass er das tatsächlich nicht bei einem Besuch belässt.“
Jochen Wegner erzählt von einem gemeinsamen Restaurantbesuch mit dem New-York-Times-Restaurantkritiker Pete Wells, bei dem strenge Verhaltensregeln galten – falsche Identität, durcheinander bestellen, unauffällig bleiben. Wegner war überrascht, dass die anschließende Kritik positiv ausfiel, obwohl er selbst das Restaurant mittelmäßig fand.
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