Rede von Olaf Scholz zur Zeitenwende (Sonntag)
Olaf Scholz
Bundeskanzler Scholz' Sonntagsrede zur Zeitenwende, in der er 'Nie wieder Krieg' und 'Nie wieder Völkermord' in einem Atemzug fordert, ohne deren inneren Widerspruch zu reflektieren. Die Rede exemplifiziert Scholz' Redestil: überzeugend im Ton, aber konzeptionell ein unaufgelöstes 'Sowohl-als-auch', das zwischen Charakterschwäche und ehrlicher Anerkennung unlösbarer Gegensätze schwebt.
Erwähnungen (1)
„Ich fand es interessant in der Rede von Olaf Scholz am Sonntag, ich weiß nicht, ob du das verfolgt hast.“
Lanz bringt eine Sonntagsrede von Bundeskanzler Scholz ins Gespräch, in der dieser die Sätze 'nie wieder Krieg' und 'nie wieder Völkermord' in einem Atemzug sagte, ohne den darin liegenden Widerspruch zu benennen. Precht beschreibt die Rede als typisch für Scholz – energisch und überzeugend im Ton, aber in der Sache ein 'sowohl als auch', das man wahlweise als Charakterschwäche oder als redliche Anerkennung unlösbarer Widersprüche lesen könne.
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