Quasikristalle
Eva Menasse
»Immer verwechselt man den eigenen Blick mit dem der anderen.« Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau.
Erwähnungen (1)
„Ich habe alle Bücher dort, oder fast alle Bücher, also jedenfalls Vienna und Quasikristalle habe ich beide dort zu Ende geschrieben.“
Zusammen mit ‚Vienna' nennt Eva Menasse ihren Roman ‚Quasikristalle' als ein Buch, das sie in ihrem Brandenburger Haus fertiggestellt hat. Beide Werke werden im Kontext einer bilanzierten Lebensphase erwähnt – sie überlegt, das Haus aufzugeben und in eine neue Phase aufzubrechen.
Ähnliche Medien
Dunkelblum
Eva Menasse
"Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein.
Alles und nichts sagen
Eva Menasse · 2023
Zieht sich eine liberale Gesellschaft gerade den Boden weg, auf dem sie fest stehen sollte? Ein Essay darüber, was die digitale Massenkommunikation zwischenmenschlich anrichtet. Nichts hat das Zusammenleben so umfassend verändert wie die Digitalisierung – wir denken, fühlen und streiten anders, seit wir dauervernetzt und überinformiert sind. Die Auswirkungen betreffen alle, egal, wie sehr sie die neuen Medien überhaupt nutzen.
Vienna
Eva Menasse
"From the very beginning - the birth of the narrator's father in the middle of a bridge party - the reader is plunged headlong into the world of Vienna, a novel crowded with voices, characters, tragedy and joy." "The disintegration of history and identity in the twentieth century is seen through the adventures of one family - half-Jewish Viennese, split apart by the Nazi invasion and sent out into the world.
Essay über sprachliche Missverständnisse zwischen Deutschland und Österreich auf dem Gebiet des Obszönen
Eva Menasse
Eva Menasse untersucht in ihrem Essay die sprachlichen Missverständnisse zwischen Deutschland und Österreich, insbesondere bei der Verwendung von obszönem Vokabular. Durch Beispiele wie die unterschiedliche Wahrnehmung von Wörtern wie „Fotzi" oder Ausdrücken wie „mit dem Klammerbeutel gepudert" zeigt sie, wie kulturelle und sprachliche Nuancen zu Verständigungsproblemen führen können. Der Essay dokumentiert humorvoll, wie gleiche Wörter in beiden deutschsprachigen Ländern völlig unterschiedliche Bedeutungen haben.