Nora – Ein Puppenheim
Henrik Ibsen
Klassisches norwegisches Schauspiel über eine Frau, die aus ihrer bevormundeten Rolle ausbricht. Die moderne Inszenierung überträgt die bürgerlichen Widersprüche des 19. Jahrhunderts unmittelbar in heutige Berliner Interieurs und macht so die universellen Konflikte um Individualität und Gesellschaft für zeitgenössisches Publikum unmittelbar lesbar.
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„Das war mit meinen Ibsen-Aufführungen, wo ich mit Nora ein Puppenheim einfach gesagt habe, das, was es an Biedermeier und neobürgerlichen Milieus zu beschreiben gibt in Berlin, das sehe ich in der Beschreibung des Bürgertums im ausklingenden 1900 bei Ibsen. Und du kannst das eigentlich eins zu eins übertragen.“
Ostermeier erklärt den Durchbruch seiner internationalen Karriere. Seine Ibsen-Inszenierung von 'Nora – Ein Puppenheim' war der Schlüssel: Er übertrug die bürgerlichen Widersprüche des 19. Jahrhunderts eins zu eins in heutige Berliner Interieurs und machte damit die Stücke für ein internationales Publikum unmittelbar lesbar.
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