Metaphysik

Aristoteles

Aristoteles' grundlegendes philosophisches Werk erforscht die Natur des Seins und untersucht fundamentale Fragen: Was ist Substanz? Welche Ursachen erklären Existenz und Veränderung? Das Buch Zeta, im Podcast erwähnt, gilt als klassischer Prüfstein für philosophische Ernsthaftigkeit und tiefes Verständnis der antiken Metaphysik.

Metaphysik

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Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Markus Gabriel referenziert bei ⏱ 01:17:48
„Dann holte er sie raus, eine Aufgabe, schlug irgendwo auf. Ich glaube, es war das Buch Zeta und zeigte den Finger und sagt, können Sie mir das mal übersetzen? Ich bin da immer unsicher.“

Gabriel schildert seine Begegnung mit dem hundertjährigen Gadamer, der die aristotelische Metaphysik als Prüfstein heranzog. Gadamer schlug das Buch Zeta auf und bat Gabriel, eine Passage aus dem Griechischen zu übersetzen – für ihn die Voraussetzung, jemanden als Gesprächspartner ernst zu nehmen.

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Die Politik (altgriechisch Πολιτικά Politiká „die politischen Dinge“) ist die wichtigste staatsphilosophische Schrift des Aristoteles. Das in acht Bücher aufgeteilte Werk behandelt hauptsächlich verschiedene real existierende und abstrakte Verfassungen. In diesem Werk stellt Aristoteles vier Thesen auf, die „jahrhundertelang widerspruchslos anerkannt“ wurden.

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Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ἠθικὰ Νικομάχεια, ēthikà Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der erhaltenen Form zusammengestellt worden. Weshalb die Schrift diesen Titel trägt, ist unklar. Vielleicht bezieht er sich auf seinen Sohn oder seinen eigenen Vater, die beide Nikomachos hießen.

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Die Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne], deutsch ‚die schaffende, dichtende [Kunst]‘) ist ein wohl um 335 v. Chr. als Vorlesungsgrundlage verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt. Aristoteles gliedert die Wissenschaften in drei große Gruppen (theoretische, praktische und poietische); die Poetik behandelt einen Teil des poietischen, d. h. ‚hervorbringenden‘ menschlichen Wissens in deskriptiver und präskriptiver Weise.

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Es gibt kaum einen literaturtheoretischen Text, der über Jahrhunderte hin eine solche Autorität ausgeübt hat wie Aristoteles' kleiner Traktat "Über die Dichtkunst". Die "Poetik" gilt seit der Renaissance als Text, der einen "neuen", der Welt zugewandeten Aristoteles zeigt, der der Dichtung die Aufgabe zugewiesen habe, die empirische Wirklichkeit selbst nachzuahmen. Dem Dichter war dadurch eine rationale Aufgabe gestellt: Er sollte die Ordnung der Welt erkennen und darstellen.

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