Metaphysik
Aristoteles
Aristoteles' grundlegendes philosophisches Werk erforscht die Natur des Seins und untersucht fundamentale Fragen: Was ist Substanz? Welche Ursachen erklären Existenz und Veränderung? Das Buch Zeta, im Podcast erwähnt, gilt als klassischer Prüfstein für philosophische Ernsthaftigkeit und tiefes Verständnis der antiken Metaphysik.
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Erwähnungen (1)
„Dann holte er sie raus, eine Aufgabe, schlug irgendwo auf. Ich glaube, es war das Buch Zeta und zeigte den Finger und sagt, können Sie mir das mal übersetzen? Ich bin da immer unsicher.“
Gabriel schildert seine Begegnung mit dem hundertjährigen Gadamer, der die aristotelische Metaphysik als Prüfstein heranzog. Gadamer schlug das Buch Zeta auf und bat Gabriel, eine Passage aus dem Griechischen zu übersetzen – für ihn die Voraussetzung, jemanden als Gesprächspartner ernst zu nehmen.
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Aristoteles · 1880
Die Politik (altgriechisch Πολιτικά Politiká „die politischen Dinge“) ist die wichtigste staatsphilosophische Schrift des Aristoteles. Das in acht Bücher aufgeteilte Werk behandelt hauptsächlich verschiedene real existierende und abstrakte Verfassungen. In diesem Werk stellt Aristoteles vier Thesen auf, die „jahrhundertelang widerspruchslos anerkannt“ wurden.
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Poetik
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Es gibt kaum einen literaturtheoretischen Text, der über Jahrhunderte hin eine solche Autorität ausgeübt hat wie Aristoteles' kleiner Traktat "Über die Dichtkunst". Die "Poetik" gilt seit der Renaissance als Text, der einen "neuen", der Welt zugewandeten Aristoteles zeigt, der der Dichtung die Aufgabe zugewiesen habe, die empirische Wirklichkeit selbst nachzuahmen. Dem Dichter war dadurch eine rationale Aufgabe gestellt: Er sollte die Ordnung der Welt erkennen und darstellen.