Lost in Translation
Jürgen van Oorschot
Die Studie stellt eine theologische Lektüre des Ijobbuches dar, in deren Fokus die räumlich gedachte Gottesbeziehung Ijobs steht. Ausgehend von einem relationalen Raumbegriff untersucht sie mittels semantischer Raumanalysen Ijoberzählung, Ijobreden sowie Gottesreden und stellt die sich ereignenden Entwicklungen im Beziehungsraum mit Gott aus der Perspektive Ijobs dar.
Erwähnungen (1)
„Und mein Kollege, Alttestamentler van Orschot, der hat einen Aufsatz über die Nefesh, die Seele geschrieben, Lost in Translation heißt es. Also, dass der Begriff, den wir haben, möglicherweise in den Übersetzungsleistungen schon verloren gegangen ist.“
Johanna Haberer verweist auf einen wissenschaftlichen Aufsatz ihres Kollegen, des Alttestamentlers van Oorschot, der argumentiert, dass der biblische Seelenbegriff Nefesh durch die Übersetzungen ins Griechische und Lateinische seine ursprüngliche Bedeutung verloren hat. Der Aufsatz untermauert ihre These, dass Nefesh ursprünglich keine unsterbliche Seele meinte, sondern das Prinzip des Lebendigseins.
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