Jenseits von Gut und Böse
Friedrich Nietzsche · 1886
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."(Zitat auf S. 71 in diesem Buch) "Jenseits von Gut und Böse" erschien erstmals 1886 und zählt bis heute zu den wichtigsten und meistgelesenen Werken Friedrich Nietzsches. Es markiert den Übergang von seinen eher dichterischen zu nun mehr philosophischen Schriften und enthält entscheidende Gedanken zum Verständnis seines Werks.
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Erwähnungen (1)
„Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie der Pfarrerssohn Friedrich Nietzsche und behaupten, es sei Gott selber gewesen, der sich am siebten Tag als Schlange unter den Baum der Erkenntnis gelegt hat. Zitat, er erholte sich so davon, Gott zu sein. Er hatte alles zu schön gemacht, schrieb der Philosoph 1886 in Jenseits von Gut und Böse.“
Im Rahmen der Verlesung des Evelyn-Finger-Artikels wird Nietzsches Werk direkt zitiert. Nietzsche wird als Pfarrerssohn eingeordnet, der Gott nicht triumphierend für tot erklärte, sondern den Verlust des Glaubens beinahe bedauerte – eine Haltung, die als typisch für die deutsche Religionskritik dargestellt wird.
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