Buch

Identity: The Demand for Dignity and the Politics of Resentment

Francis Fukuyama

The New York Times bestselling author of The Origins of Political Order offers a provocative examination of modern identity politics: its origins, its effects, and what it means for domestic and international affairs of state In 2014, Francis Fukuyama wrote that American institutions were in decay, as the state was progressively captured by powerful interest groups.

Identity: The Demand for Dignity and the Politics of Resentment

Erwähnungen (3)

Alles gesagt?
🗣 Jutta Allmendinger erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:09:03
„Fukuyama hat das ja auch gerade schön mit seiner Klientel. Das ist ja dieses Kleinteilige, wo man viele unterschiedliche Klientele sozusagen befriedigen möchte, ohne dass man dann überhaupt die noch zusammenfühlt.“

Im Gespräch über den Mangel an großen politischen Narrativen verweist Allmendinger beiläufig auf Fukuyamas These zur Identitätspolitik: Parteien fragmentieren sich in Klientelgruppen, statt eine verbindende Erzählung zu formulieren. Sie nennt kein konkretes Buch, aber der Verweis auf 'Klientel' und das Wort 'gerade' deuten auf Fukuyamas damals aktuelles Werk 'Identity' (2018) hin.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:25:49
„Hab damals über Identität und so weiter gesprochen. Die Frage, wie wichtig Identität ist für Menschen und Thymos. Die Idee sozusagen, dieses altgriechische Ideal, dass man zutiefst daran glaubt und sich auch darüber definiert, irgendetwas geschafft zu haben und das eigenem Antrieb heraus etwas auf die Beine zu bringen.“

Markus Lanz berichtet von seinem Treffen mit Francis Fukuyama in Stanford. Neben dem bereits erfassten 'Ende der Geschichte' verweist er explizit auf Fukuyamas späteres Werk über Identität und das Thymos-Konzept, das die menschliche Sehnsucht nach Anerkennung eigener Leistung beschreibt.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:49:36
„Francis Fukuyama, den wir ja beide kennen und auch schätzen, hat ein irre gutes Buch, finde ich, über Identität und Identitätspolitik geschrieben. Und er beschreibt das dort, wie das war und sagt, dieses 20. Jahrhundert, das war im Grunde überwiegend getrieben von Wirtschaftsfragen.“

Markus Lanz empfiehlt Fukuyamas Buch über Identität und Identitätspolitik als zentralen Referenzpunkt der Diskussion. Er nutzt Fukuyamas These, dass Politik im 20. Jahrhundert von Wirtschaftsfragen dominiert war, heute aber zunehmend von Identitätsfragen bestimmt wird, um den Aufstieg von Trump und der AfD zu erklären – obwohl deren Steuerpolitik den kleinen Leuten schadet, fühlen sich diese trotzdem vertreten.

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