Ich sehe oft um Mitternacht
Matthias Claudius
Das weniger bekannte Gedicht »Ich sehe oft um Mitternacht« von Matthias Claudius handelt von einem nächtlichen Betrachter, der die Sterne ansieht und eine tiefe existenzielle Sehnsucht empfindet. Das Gedicht thematisiert die menschliche Suche nach etwas Besseren jenseits von Schmerz und Lust und wird als poetischer Beleg für die innere, existenzielle Dimension dieser Sehnsüchte relevant.
Erwähnungen (1)
„Ich lese jetzt mal ein Gedicht vor von Matthias Claudius. Wahrscheinlich kennen das nicht viele Leute, aber das berühmtere Gedicht von Matthias Claudius, »Der Mond ist aufgegangen«, das wird hier jeder kennen. Er hat aber noch ein anderes Gedicht geschrieben, das mir sehr viel besser gefällt. Das ist mein Lieblingsgedicht von ihm.“
Sabine Rückert trägt das weniger bekannte Gedicht von Matthias Claudius vollständig vor, in dem ein nächtlicher Betrachter die Sterne ansieht und spürt, dass es etwas Besseres geben muss als Schmerz und Lust. Sie nutzt es als poetischen Beleg dafür, dass die Suche nach dem besseren Ort eine innere, existenzielle Sehnsucht ist.
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Der Mond ist aufgegangen
Matthias Claudius
Das Abendlied ist ein Gedicht von Matthias Claudius, das zu den bekanntesten Werken der deutschen Literatur gehört und unter dem Titel des ersten Verses Der Mond ist aufgegangen in der Vertonung von Johann Abraham Peter Schulz als christliches Lied bekannt ist. Es wurde zum ersten Mal im Musen-Almanach für 1779 (herausgegeben von Johann Heinrich Voß) veröffentlicht und fehlt seitdem in kaum einer Anthologie. Vorlage war das Gedicht Nun ruhen alle Wälder von Paul Gerhardt aus dem Jahre 1647.
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Matthias Claudius
Matthias Claudius' humorvolle Ballade erzählt die biblische Geschichte von David und Goliath in Reimform nach. Der deutsche Dichter und Theologe (1740–1815) verbindet dabei tiefe Frömmigkeit mit feiner Ironie und dichterischem Geschick. Die Ballade ist ein Beispiel für Claudius' Fähigkeit, klassische Stoffe auf originelle und zugängliche Weise neu zu interpretieren und hat sich als zeitloses Werk der deutschen Literaturgeschichte bewahrt.
Ich danke Gott und freue mich
Matthias Claudius
Matthias Claudius' Gedicht „Ich danke Gott, und freue mich" ist ein Danklied, das die Dankbarkeit für einfache Segnungen des Lebens ausdrückt: das Dasein selbst, die Schönheit der Natur (Sonne, Berge, Meere, Sterne) und die menschliche Gesellschaft. Der Sprecher dankt Gott bewusst dafür, nicht zum König oder reichen Mann aufgestiegen zu sein, da Ehre und Wohlstand das Herz verderben und vielen wackereren Menschen zum Nachteil gereicht sind. Während Geld zwar viele Dinge ermöglicht, kann es die wertvollsten Güter—Gesundheit, Schlaf und innerer Frieden—nicht kaufen. Das Gedicht schließt mit dem Vertrauen, dass Gott dem lyrischen Ich täglich das Notwendigste zum Leben schenken wird, wie er es auch den Spatzen auf dem Dach gibt.
Ich sehe oft um Mitternacht
Matthias Claudius
Matthias Claudius (Pseudonym Asmus, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst. Matthias Claudius wurde als viertes Kind des Reinfelder Pastors Matthias Claudius und als zweites Kind seiner zweiten Frau Maria, geborene Lorck, geboren. Er besuchte die Gelehrtenschule in Plön. Im Sommersemester 1759 begann er das Studium der Theologie in Jena, später der Rechts- und Verwaltungswissenschaft.