Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
Rainer Maria Rilke
Dies ist eine Liste der Gedichte, die im Stunden-Buch enthalten sind. Dabei handelt es sich um einen Gedichtband von Rainer Maria Rilke, der im Jahr 1905 veröffentlicht wurde.
Erwähnungen (1)
„Darf ich zum Anfang unserer Sendung ein gutes Wort zum Anfang sagen, das sehr schön hineinpasst? Ich habe ein schönes Gedicht, das dir vielleicht auch gefallen wird. Es ist nämlich von einem deiner Lieblingsdichter, Rainer Maria Rilke. Ein mystisches Gedicht, wie ich finde.“
Sabine Rückert trägt als Einstieg in die Sendung über Mystik ein Gedicht von Rilke vor, in dem das lyrische Ich um Gott kreist wie um einen uralten Turm. Sie wählt es bewusst als Beispiel für moderne Mystik in der Dichtung und als Überleitung zum Thema Gotteserfahrung.
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Rainer Maria Rilke
Rilkes Duineser Elegien gehören zu den bedeutendsten Werken der Moderne. Der Podcast dokumentiert, wie ein Mentor dem jungen Schüler die Elegien persönlich näherbrachte – Elegie für Elegie. Das Exemplar mit den handschriftlichen Anmerkungen ist bis heute erhalten und bezeugt eine intensive, persönliche literarische Bildung.
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Rainer Maria Rilke · 1910
Ich sehe seit einer Weile ein, daß ich Menschen, die in der Entwicklung ihres Wesens zart und suchend sind, streng davor warnen muß, in den Aufzeichnungen Analogien fur das zu finden, was sie durchmachen; wer der Verlockung nachgibt und diesem Buch parallel geht, muß notwendig abwarts kommen; erfreulich wird es wesentlich nur denen werden, die es gewissermaßen gegen den Strom zu lesen unternehmen.
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Rainer Maria Rilke
"(...) Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben." Rilkes "Herbsttag" zählt zu den berühmtesten Gedichten in deutscher Sprache. Es wurde erstmals 1902 im "Buch der Bilder" veröffentlicht. Dieses Buch enthält sämtliche Gedichte der Edition von 1902 in einer ungekürzten Neuausgabe. Neuausgabe, Göttingen 2019.
Der Panther
Rainer Maria Rilke
"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -.