Homo Deus
Yuval Noah Harari
Step into the future with Yuval Noah Harari’s groundbreaking book, Homo Deus: A Brief History of Tomorrow. Discover how humanity’s next chapter may be defined by the pursuit of immortality, artificial intelligence, and ultimate happiness, as we attempt to transcend our biological limitations. Harari challenges everything we know about the future of humankind, revealing the possibility that we might soon become gods ourselves.
Erwähnungen (16)
„Selbstbestimmung, Weltherrschaft der Menschen. Homo Deus würde der Autor Harari sagen, der Mensch wird Gott. Das ist das Thema. Und Gott fühlt sich und bedroht. Gott merkt, dass er keine Rolle mehr spielt und dass seine Ordnungen und Regeln keine Rolle mehr spielen.“
Im Gespräch über den Turmbau zu Babel und den wiederkehrenden biblischen Konflikt zwischen menschlichem Streben und göttlicher Ordnung zieht Johanna Haberer eine direkte Verbindung zu Hararis These: Der Mensch, der sich selbst zum Gott erhebt, ist kein modernes Phänomen, sondern ein uraltes Motiv, das bereits in der Genesis verhandelt wird.
„Und ich denke, in deinem zweiten Buch, einer der ersten Seiten, geht es um Pandemien und wir haben sie übernommen und so weiter.“
Wegner verweist auf Hararis zweites Buch im Kontext der Pandemie-Diskussion
„Und ich habe, da wollte ich dir jetzt mal vorlesen, ein Stück aus dem Buch »Homo Deus« von Yuval Noah Harari, einem jüdischen Historiker, der ja sehr bekannt ist und der mehrere Bücher geschrieben hat, die ich alle gelesen habe.“
Rückert liest eine längere Passage aus Hararis 'Homo Deus' vor, in der das ägyptische Beamtensystem beschrieben wird. Sie nutzt das Zitat, um zu erklären, wie der Pharao als imaginäre Institution funktionierte und warum der Pharao in der Bibel nicht namentlich genannt wird – weil der biologische Körper irrelevant war.
„Und Yuval Harari sagt ja, es wird demnächst den Dataismus als Religion geben, wo man sich als Menschheit zusammentut und die gemeinsamen Daten als eine Art religiösen Wert ansieht.“
Johanna Haberer zitiert Hararis These vom Dataismus als neue Religion im Kontext der Diskussion über transhumanistische Bewegungen und die Abwertung des Körpers. Sie nutzt Hararis Gedanken, um zu argumentieren, dass diese Vorstellungen den Körper für irrelevant erklären, obwohl gerade der Körper die Grundlage menschlichen Denkens und Erfahrens ist.
„Das ist immer bei Harari. Harari sagt ja, es gibt gar kein Ich. Es gibt ja nicht mal ein Ich.“
In einer philosophischen Diskussion über den freien Willen und die Frage, ob das Gehirn nur eine Illusion des Ichs erzeugt, verweist Sabine Rückert auf Hararis These, dass es gar kein stabiles Ich gebe. Die Erwähnung dient als Sprungbrett für ihre eigene Überlegung, dass Konstrukte wie der freie Wille oder Gott durch den Glauben an sie real werden.
„Dazu gibt es eine wunderbare kleine Nebenbemerkung von Yuval Noah Harari in seinem Buch Homo Deus. Du weißt ja, dass Yuval Harari ein Professor ist an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Der lehrt dort, glaube ich, Geschichte.“
Sabine Rückert liest eine längere Passage aus Hararis 'Homo Deus' vor, in der er argumentiert, dass Gott, Geld und Nationen intersubjektive Realitäten sind – sie existieren nur, weil Menschen an sie glauben. Die Stelle wird im Kontext der biblischen Szene zitiert, in der Gott Sonne und Mond stillstehen lässt, um zu zeigen, wie Menschen jahrtausendelang Naturphänomene mit Gottes Wirken erklärten. Johanna Haberer widerspricht Hararis Haltung und wirft ihm vor, nur Dekonstruktion zu liefern, ohne eine eigene sinnstiftende Gegenerzählung anzubieten.
„Ich finde aber, was er sagt, zum Beispiel in Homo Deus, da gibt es so ein Gedanken, das mir irgendwie kleben geblieben ist, über unsere Informationsgesellschaft und wie sehr diese Informationstechnologie und diese gigantischen Sprünge, die wir jetzt gerade machen…“
Lanz hebt aus Homo Deus den Gedanken hervor, dass Gesellschaften im 21. Jahrhundert nicht mehr durch Zurückhalten von Informationen kontrolliert werden, sondern durch Überflutung mit irrelevanten Informationen — bis die Menschen nicht mehr wissen, was sie glauben sollen.
„Jetzt würde ich dir gerne was vorlesen von einem meiner Lieblingsautoren, die ich mit großer Leidenschaft lese, nämlich Yuval Noah Harari. Ach, mein Freund Harari. Ja, der sich mit der Seele auch beschäftigt hat und davon nicht so schrecklich viel hält. Jetzt lese ich dir mal was vor.“
Sabine Rückert liest eine längere Passage von Yuval Noah Harari vor, in der er die monotheistische Vorstellung einer unsterblichen Seele als wissenschaftlich unhaltbaren Mythos dekonstruiert. Harari argumentiert, dass weder bei Tieren noch bei Menschen eine Seele nachgewiesen werden konnte und die Idee vor allem dazu dient, die Vorherrschaft des Menschen moralisch zu rechtfertigen. Die Passage stammt aus seinem Werk über die Zukunft der Menschheit, in dem er sich mit der Seele als Konzept auseinandersetzt.
„Jemand wie Harari zum Beispiel beschäftigt sich ja viel damit, der sagt, es gibt ja gar keinen freien Willen. Und insofern ist alles, das ist dann so deterministisch, es ist alles vorherbestimmt.“
Lanz bringt Harari ins Gespräch, um die Frage nach Determinismus und Fatalismus zu diskutieren. Precht greift das auf und kritisiert Hararis Argumentation zur Willensfreiheit scharf – er sei ein glänzender Militärhistoriker, habe aber bei der Willensfreiheit etwas aufgeschnappt, was er nicht richtig verstanden habe.
„Aber plötzlich, jetzt im dritten Jahrtausend, stehen wir an einem Punkt, wo wir möglicherweise kurz davor sind, den Tod geschehen zu machen. Harari nennt das die letzten Tage des Todes. Und das ist ein wahnsinnig spannendes Thema.“
Am Ende der Folge schlägt Lanz als Thema für eine kommende Episode die Frage auf, ob ewiges Leben erstrebenswert sei. Er verweist dabei auf Hararis Konzept der "letzten Tage des Todes" aus Homo Deus, in dem Harari argumentiert, dass die Menschheit bald in der Lage sein könnte, den Tod zu überwinden. Das Buch dient als intellektueller Aufhänger für die angekündigte Folge.
„Der Dritte im Bunde, Harari, den wir beide schätzen, sagt, vor zehn Jahren gab es so wenige Kriege auf der Welt wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Aber jetzt hört das auf. Die friedlichste Ära in der Geschichte der Menschheit geht zu Ende.“
Markus Lanz zitiert Yuval Noah Harari neben Barack Obama und Gerhard Baum als Stimme, die das Ende der friedlichsten Ära der Menschheitsgeschichte konstatiert. Die These von der historisch beispiellosen Abnahme von Kriegen und Gewalt stammt aus Hararis Werken, insbesondere Homo Deus, und wird hier als Kontrastfolie zur aktuellen Krisenlage herangezogen.
„ich glaube Harari macht den Punkt in Homo Deus, wo er darauf hinweist, dass es im Grunde zwischen 1913 herrscht zwischen Deutschland und Frankreich Frieden“
Hararis These wird herangezogen, um die historische Selbstverständlichkeit von Krieg und die eurozentrische Friedensillusion zu illustrieren
„wenn man Homo Deus dazu nochmal sich anschaut, da gibt es, weiß ich noch, diesen irren Satz, wo Harari schreibt... Zucker ist heute gefährlicher als Schießpulver“
Lanz zitiert Hararis provokante These, dass Zucker heute gefährlicher sei als Schießpulver, um den Rückgang von Kriegsgewalt zu verdeutlichen
„Das ist ja das, was jemand wie Harari auch beschreibt, wenn er sagt, es macht keinen Sinn mehr, heute Länder zu überfallen, wenn du dir anschaust, was die Waren schätzt, was der wahre Wert des 21. Jahrhunderts ist, dann sind das nicht Bodenschätze, sondern sind das Daten.“
Im Gespräch über Putins Krieg als Anachronismus verweist Lanz auf Hararis These, dass der wahre Wert des 21. Jahrhunderts nicht mehr in Bodenschätzen, sondern in Daten liegt. Ein konkreter Buchtitel wird nicht genannt, die These stammt vor allem aus 'Homo Deus', wo Harari den Wandel von Land- zu Datenökonomien beschreibt. Precht widerspricht teilweise und verweist auf anhaltende Ressourcenkriege um Öl und seltene Erden.
„Ich muss gerade an Harari denken, der hat, glaube ich, so etwas Ähnliches mal gesagt, so sinngemäß. Wir sind so verrückt, wir glauben wirklich alle ernsthaft, dass die große Liebe, die Liebe fürs Leben im Umkreis der nächsten drei Kilometer lebt.“
Lanz erinnert sich an eine Beobachtung von Harari über die Irrationalität der Partnerwahl: Wir glauben ernsthaft, die Liebe unseres Lebens lebe zufällig in unserer unmittelbaren Nähe. Lanz nutzt das Zitat, um zu illustrieren, wie wenig rational unsere wichtigsten Lebensentscheidungen sind.
„Wenn wir so etwas gebaut haben, was dem Göttlichen ähnelt, das ist ja die Harari-Homo-Deus-These, ist auch nicht ganz falsch, dass wir da jedenfalls dieses Interesse haben, auch das Gefühl, dass man auf was Göttliches oder ein Orakel trifft.“
Gabriel referenziert Hararis These aus 'Homo Deus', dass der Mensch sich zum gottgleichen Wesen entwickelt. Er findet die These 'nicht ganz falsch' im Kontext der KI-Entwicklung und nutzt sie als Brücke zu seiner eigenen Überlegung, dass wir mit KI eine Art maschinell hergestellten Gott geschaffen haben.
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