Heinsberg-Studie
Hendrik Streeck
Hendrik Streecks Heinsberg-Studie wurde in den RKI-Protokollen komplett geschwärzt, obwohl sie öffentlich einsehbar ist. Der Virologe zeigt sich verwundert über diese Maßnahme, die illustriert, wie übervorsichtig agierende Juristen pauschal schwärzen, ohne die tatsächliche Sensibilität der Inhalte zu hinterfragen. Der Fall offenbart Probleme bei der Handhabung von Transparenzanforderungen und der Veröffentlichung von RKI-Dokumenten.
Erwähnungen (2)
„Der sagte zum Beispiel, alles was da drin steht zum Thema Heinsberg, seine berühmte Heinsberg-Studie ist komplett geschwärzt. Ich meine, die ist überall zugänglich, die ist einsehbar, die kannst du lesen, die ist geschwärzt. Und er sagt, warum?“
Im Gespräch über die geschwärzten RKI-Files berichtet Lanz von Hendrik Streecks Verwunderung darüber, dass seine öffentlich zugängliche Heinsberg-Studie in den RKI-Protokollen komplett geschwärzt wurde. Lanz vermutet, dass übervorsichtige Juristen pauschal schwärzten, ohne die politische Sprengkraft zu bedenken.
„Aber prinzipiell hat ja Henrik Streeck, und das wird auch immer bleiben, das war ja viel beachtet, diese berühmte Heinsberg-Studie. Das war damals etwas, das hat weltweit Beachtung gefunden. Die Frage, ob du durch Schmierinfektion, durch Anfassen und so weiter, dich mit Corona infizieren kannst, hat damals sehr, sehr wertvolle Erkenntnisse zutage gefördert.“
Im Kontext der Diskussion über Meinungsfreiheit und Corona kommt Lanz auf Henrik Streeck zu sprechen, der während der Pandemie massiv angefeindet wurde. Lanz hebt hervor, dass Streecks Heinsberg-Studie zu Schmierinfektionen weltweit beachtet wurde und wertvolle Erkenntnisse lieferte, obwohl Streeck damals als 'umstritten' galt.
Ähnliche Medien
Die Grenzen des Wachstums
Club of Rome / Dennis Meadows
Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Institut für Demoskopie Allensbach
Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.
España 2050
Büro des spanischen Premierministers Sánchez
España 2050 ist ein partizipatives Zukunftsprojekt des spanischen Premierministers Sánchez, bei dem unter Leitung von Diego Zivilbevölkerung, Organisationen und private Unternehmen systematisch nach ihrer Vision für Spanien im Jahr 2050 befragt wurden. Das Projekt zeigt einen inklusiven, demokratischen Ansatz zur Gestaltung von Zukunftsvisionen und wird als positives Modell für andere Länder wie Deutschland betrachtet. Es verkörpert eine optimistische, partizipative Vorstellung davon, wie gesellschaftliche Zukunftsgestaltung funktionieren kann.
Glücksatlas
Der SKL Glücksatlas 2025 ist eine repräsentative Zufriedenheitsstudie, die die Lebenszufriedenheit in Deutschland misst. Die aktuelle Erhebung zeigt einen Anstieg auf 7,3 von 10 Punkten – einen Punkt mehr als im Vorjahr. Der Atlas dient als Barometer für gesellschaftliches Wohlbefinden und wird oft als Gesprächsauslöser herangezogen, um zu hinterfragen, ob statistisch messbare Zufriedenheitsgewinne sich auch in der persönlichen Erfahrung widerspiegeln.