Serie

Germany's Next Topmodel

Heidi Klum

Germany’s Next Topmodel (kurz: GNTM) ist eine deutsche Castingshow im Reality-TV-Format des Senders ProSieben. Die seit 2006 jährlich ausgestrahlte Sendung wird von Heidi Klum moderiert und ist eine glokalisierte Adaption des amerikanischen Next-Topmodel-Formats.

Germany's Next Topmodel

Erwähnungen (19)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:16
„Naja, eine klassische, wetten das, James Bond Sozialisierung hinter mir und dann dieser ganze 90er-Kram mit den Talkshops und dann ein bisschen Germany's Next Topmodel, alles mitgemacht. Und dann irgendwann wurde man so eine Art wie erwachsen und hat dann eben auf Netflix umgeschaltet.“

Germany's Next Topmodel markiert in Nina Pauers Fernsehbiografie die letzte Phase vor dem Umstieg auf Streaming. Sie reiht die Castingshow in eine Abfolge von TV-Erfahrungen ein, die zeigt, wie sich ihr Medienkonsum über die Jahrzehnte verändert hat.

Alles gesagt?
🗣 Nora Tschirner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:51:08
„Schlimmer als das Finale von German Six Topmodel. Aber es gibt wirklich nicht viel, was schlimmer ist als das Finale.“

Bevor das A-oder-B-Spiel endlich losgeht, vergleicht Nora Tschirner die Spannung und das endlose Hinauszögern scherzhaft mit dem Finale von Germany's Next Topmodel – auch dort werde die Auflösung ewig hinausgezögert.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:44:10
„Also ich meine, wer einmal Heidi Klum sich angeguckt hat, Germany's Next Topmodel, der sieht, wie großartige, wunderbare, schillernde junge Mädels in Attitude-Roboter verwandelt werden.“

In der Diskussion darüber, ob Models durch Roboter ersetzt werden könnten, verweist Precht auf Germany's Next Topmodel als Beleg für seine These. Er argumentiert, dass das Modelbusiness selbst schon darauf abzielt, Menschen in roboterhafte Wesen zu verwandeln – mit normiertem Gang und unpersönlicher Mimik. Wenn der Beruf ohnehin Menschlichkeit unterdrückt, liege der Ersatz durch Maschinen nahe.

Alles gesagt?
🗣 Ricarda Lang erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:39:24
„Das ist eine Castingshow, eigentlich wie Germany's Next Topmodel, aber statt dass da halt 16-jährige Mädels sind, die irgendwie für ihr Leben traumatisiert und ausgebeutet werden, sind halt irgendwie 40-jährige Männer, die sich Make-up ins Gesicht schmieren und eine gute Zeit haben.“

Ricarda Lang vergleicht RuPaul's Drag Race mit Germany's Next Topmodel, um den Unterschied zu verdeutlichen. Sie nutzt den Vergleich als Kontrast – GNTM beutet in ihren Augen junge Mädchen aus, während bei Drag Race erwachsene Männer einfach eine gute Zeit haben.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:45
„Da muss man sich vorstellen, dass sie sozusagen, wie sagt man da heute bei Germany's Next Topmodel, kam sie in die nächste Staffel. Also sie kam in das Casting.“

Humorvoller Vergleich der Auswahl von Frauen für den König mit dem Castingformat der TV-Show

Alles gesagt?
🗣 Monika Hauser erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:27:18
„Viel schwieriger finde ich, dass diese ganze Heidi Klum-Geschichten und Schönheitsideale einen so massiven Einfluss auf junge Frauen haben. Wir wissen, dass Bulimie, Anorexie, sonstige Essstörungen wirklich ein großes Problem sind.“

Im Gespräch über junge Feministinnen kommt Monika Hauser auf die schädlichen Schönheitsideale zu sprechen, die durch Formate wie die von Heidi Klum transportiert werden. Sie sieht darin einen massiven Druck auf junge Frauen, der zu Essstörungen führt und dem feministischen Anliegen entgegensteht.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:25:40
„die Darsteller, die da sich eingeölt aneinander reiben, sind alles angeblich Darsteller oder Models von Germany's Next Topmodel“

Jan erklärt, dass die Models im We-Will-Rave-Musikvideo angeblich Teilnehmer von GNTM sind – als österreichische Strategie, deutsche Stimmen beim ESC zu gewinnen.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:25:53
„Wenn ihr das Video von We Will Rave von Karlin anguckt, da sind ganz viele nackte Körper und das sind wohl angeblich alles Teilnehmer von Germany's Next Topmodel. Und das ist nämlich die österreichische Strategie, die deutschen Stimmen abzugreifen.“

Germany's Next Topmodel wird im Zusammenhang mit dem österreichischen Eurovision-Beitrag erwähnt. Jan Böhmermann behauptet, dass die Models im Musikvideo von 'We Will Rave' allesamt GNTM-Teilnehmer seien, noch bevor die entsprechende Staffel ausgestrahlt wurde.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:24:47
„Ja, oder dass wir vielleicht mal eine Staffel Germany's Next Topmodel machen mit hässlichen Typen ab 40. Das macht sie, glaube ich, jetzt schon gerade.“

Am Ende eines Gesprächs über Heidi Klum und eine mögliche gemeinsame Coachella-Reise scherzt Jan Böhmermann über eine hypothetische GNTM-Staffel mit hässlichen Männern ab 40 – und merkt ironisch an, dass Heidi Klum so etwas Ähnliches bereits mache.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:31:10
„Also Topmodels gibt es ohnehin nicht mehr. Shows, die danach benannt werden, dass da Topmodels sind, sind natürlich Leute, die weder Topmodels sind, noch je Topmodels werden. Warum? Weil Topmodels in dem Sinne nicht mehr gebraucht werden.“

Im Kontext der Oxford-Studie diskutieren Lanz und Precht das Aussterben des Model-Berufs durch KI-generierte Bilder. Precht verweist dabei implizit auf Heidi Klums Castingshow als Beispiel dafür, dass der klassische Topmodel-Beruf bereits an Bedeutung verloren hat – die Teilnehmerinnen solcher Shows würden weder echte Topmodels sein noch jemals welche werden.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:17:32
„Heidi Klum hat am Donnerstag Germany's Next Topmodel aufgenommen und Frank musste sich entscheiden, zu wem geht er? Zu mir oder zu Heidi? Er hat sich für Heidi entschieden.“

Jan Böhmermann erzählt, dass sein Teleprompter-Operator Frank sich zwischen seiner Sendung und der Aufzeichnung von Germany's Next Topmodel entscheiden musste – und Heidi Klum den Vorzug gab. Die Sendung wird im weiteren Gespräch als Anlass genommen, über Heidi Klums Rolle im deutschen Showgeschäft und Body-Shaming-Vorwürfe zu sprechen.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:12:06
„Aber du kannst bei Germany's Next Topmodel aus unerfindlichen Gründen, weil da sind die Wege, Heidi ist ja unergründlich, Topmodel am Ende werden oder sogenanntes Topmodel, bist du ja damit nicht, aber sozusagen Fernsehgewinnerin.“

Precht kritisiert die gesellschaftliche Verwechslung von Erfolg und Leistung. Er nutzt Germany's Next Topmodel als Beispiel dafür, dass Menschen Erfolg bewundern, der völlig von echter Leistung entkoppelt ist – während etwa eine hervorragende Krankenschwester keinerlei gesellschaftliche Anerkennung erhält.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:33:52
„Unter anderem auch Heidi Klum. Wenn die bei Germany's Next Topmodel das Finale moderiert, dann sitzt am Promptafrank immer Promptafrank.“

Jan Böhmermann erklärt die Welt der Teleprompter-Bediener im deutschen Fernsehen und erwähnt, dass der legendäre 'Prompter Frank' auch bei Heidi Klums Germany's Next Topmodel im Einsatz ist — als Beispiel dafür, wie wenige Spezialisten es für diese Aufgabe gibt.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:34:03
„Hat nicht Rebecca Mier von Germany's Next Topmodel ihren Lebenspartner auch bei Let's Dance kennengelernt?“

Jan erwähnt die Show als Beispiel dafür, dass bei Tanzshows Partnerschaften entstehen

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:46
„Das heißt also, die Leistung einer Pflegekraft, die beharrlich über Jahrzehnte gute Arbeit geleistet zu haben, wird weniger anerkannt als der Erfolg von irgendjemand bei Germany's Next Topmodel, wo keine Leistung hintersteht.“

Precht verwendet die Show als Negativbeispiel für die Umdefinition des Leistungsbegriffs: In der modernen Erfolgsgesellschaft werde mediale Prominenz ohne substanzielle Leistung höher bewertet als jahrzehntelange Pflegearbeit. Das illustriert seine These vom Wandel der Leistungs- zur Erfolgsgesellschaft.

Fest & Flauschig
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:27:04
„Ja, aber wenn ich jetzt mal zum Beispiel in meinem Kernbereich, wenn ich die ganzen GNTM-Gewinnerinnen angucke, weiß ich nicht. Also das ist ja, bei den wenigsten führt das ja zu guten Dingen.“

Olli Schulz nutzt GNTM als Beispiel für die These, dass Gewinnen gefährlich sein kann. Ähnlich wie bei ESC-Gewinnern führe der Sieg bei GNTM bei den wenigsten zu nachhaltigem Erfolg.

Was liest du gerade?
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 00:52:16
„Wenn man jetzt Germany's Next Topmodel guckt, für mich tatsächlich offengestattet sich eine starke Horrorvision eigentlich der seltsamen Zurichtung oder wie auch immer oder des Bildes, was da immer geprägt wird.“

Germany's Next Topmodel wird als deutsches Beispiel für die im Buch beschriebene Zurichtung von Frauen durch Popkultur angeführt. Der Sprecher beschreibt die Sendung als 'Horrorvision', räumt aber ein, dass die Zuschauer zwischen Spiel und Realität unterscheiden können.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:40:26
„Man liest diesen Satz und denkt sich, meint der Leif Rand das jetzt ironisch? Das kann man ja nur ironisch meinen, weil Germany's Next Topmodel, das ist ja der reinste Trash.“

Ijoma Mangold diskutiert den Paratext von Allegro Pastell, der als 'Germany's Next Love Story' beschrieben wird. Er zieht die Parallele zur TV-Show Germany's Next Topmodel und fragt, ob Randt diese Anlehnung ironisch oder ernst meint – und kommt zum Schluss, dass Randt es tatsächlich ernst meint.

Hotel Matze
🗣 Laura Larsson erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:20:58
„Da muss ja ein Typ nicht mal was Abwertendes sagen, um zu sehen, wen findet er scharf. Aus welchem Film? Germany's Next Topmodel? Welche Schauspielerin? Auf welchem Plakat?“

Laura Larsson spricht über den Male Gaze und wie Frauen schon durch die mediale Darstellung lernen, welche Körper als attraktiv gelten. Sie nennt Germany's Next Topmodel als Beispiel für Formate, die ein bestimmtes weibliches Schönheitsideal vermitteln, ohne dass ein Mann explizit etwas sagen muss.

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