Gedichte von Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke
"Erste Gedichte" ist eine Sammlung von Gedichten des berühmten Dichters Rainer Maria Rilke, die seine frühen literarischen Werke umfasst. Diese Gedichte, die in der deutschen Stadt Prag verfasst wurden, spiegeln Rilkes tiefe Verbindung zu seiner Umgebung wider und zeigen seine Fähigkeit, alltägliche Szenen in poetische Bilder zu verwandeln. Die Gedichte sind in verschiedene Abschnitte unterteilt, die jeweils unterschiedliche Themen und Stimmungen behandeln.
Erwähnungen (1)
„Ich denke, dass ich ein oder zweimal, wenn man verliebt ist oder so, das mal gemacht habe. Aber es gibt tatsächlich nichts, was ich aufsagen könnte. Das heißt, ich war dann doch so verbunden mit einigen Texten. Ich habe ganz unterschiedliche Lieben gehabt. Literarische Lieben hängen auch mit dem Alter zusammen.“
Gauck erzählt von seiner Jugend und seiner Liebe zur Literatur. Er beschreibt Rilke als einen Dichter, den er 'angebetet' hat, und dass er selbst gerne Dichter geworden wäre. Rilke war eine seiner großen literarischen Lieben.
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Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Rainer Maria Rilke · 1910
Ich sehe seit einer Weile ein, daß ich Menschen, die in der Entwicklung ihres Wesens zart und suchend sind, streng davor warnen muß, in den Aufzeichnungen Analogien fur das zu finden, was sie durchmachen; wer der Verlockung nachgibt und diesem Buch parallel geht, muß notwendig abwarts kommen; erfreulich wird es wesentlich nur denen werden, die es gewissermaßen gegen den Strom zu lesen unternehmen.
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"(...) Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben." Rilkes "Herbsttag" zählt zu den berühmtesten Gedichten in deutscher Sprache. Es wurde erstmals 1902 im "Buch der Bilder" veröffentlicht. Dieses Buch enthält sämtliche Gedichte der Edition von 1902 in einer ungekürzten Neuausgabe. Neuausgabe, Göttingen 2019.
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"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -.