Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Johann Wolfgang von Goethe
Faust Der Tragödie zweiter Teil - Johann Wolfgang von Goethe - Das Werk "Faust. Der Tragödie zweiter Teil", welches von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, ist die Fortsetzung seines Werkes "Faust 1".In dem zweiten Teil der Tragödie wird die Weiterentwicklung der Figur des Faust beschrieben. Das Drama, welches aus 5 Akten besteht, thematisiert die Ausbildung des Menschen in all seinen Fähigkeiten.
Erwähnungen (4)
„Er spielt an auf Faust 2 und ich habe Faust 2 mal im Theater gesehen oder ich habe es auch in der Schule mal gelesen. Es ist ein sehr, sehr umfassendes Werk.“
Sabine Rückert erzählt, dass Jan Philipp Reemtsma aus dem Keller heraus versteckte Hinweise in seine Briefe an die Familie einbaute. Eine der literarischen Anspielungen bezog sich auf Goethes Faust II – doch die Hinweise setzten so viel Bildung voraus, dass niemand sie erkannte.
„Ja, ich meine, das ist wie immer beim Krieg. Also es gibt den schönen Satz von Goethe, Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie nicht zu trennen. Und das ist, wenn es wirklich ans eingemachte, tiefliegende Geschäftsinteressen geht, dann sieht man die Welt nicht moralisch, dann sieht man die Welt ökonomisch.“
Im Gespräch über Deutschlands Doppelzüngigkeit – einerseits moralische Haltung, andererseits weiterhin Öl aus Russland zu beziehen – zitiert Precht Goethes berühmten Vers aus Faust II. Das Zitat dient ihm als zeitlose Erklärung dafür, dass ökonomische Interessen in Kriegszeiten stets die Moral überlagern, und illustriert die Widersprüchlichkeit der deutschen Position.
„Also es gibt ja diesen poetischen Satz von Goethe, Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie nicht zu trennen.“
Precht zitiert Mephistopheles aus dem fünften Akt von Faust II, um die Verflechtung von Krieg und Schwarzmarktgeschäften in der Ukraine zu illustrieren. Er spricht über Waffenschmuggel, Kriegsgewinnler und die moralische Erosion, die ein Krieg mit sich bringt – Goethes Vers dient ihm als zeitlose Zusammenfassung dieser Dynamik.
„Das Inflationsbeispiel Goethes Faust 2 ist da die einschlägige Stelle und das ist ein brillanter Entwurf. Ja, Faust 2 ist auch Science Fiction, deswegen ist das wieder okay.“
Mangold korrigiert Weisbrod: Nicht die Wahlverwandtschaften, sondern Faust II enthält die berühmte Stelle über Papiergeld und Inflation. Er nennt es einen 'brillanten Entwurf' und überrascht mit der These, Faust II sei eigentlich auch Science-Fiction — was Weisbrod sofort versöhnlich stimmt.
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