Buch

Einen Gott, den es gibt, den gibt es nicht

Dietrich Bonhoeffer

Bonhoeffers paradoxer Satz «einen Gott, den es gibt, den gibt es nicht» fasst die theologische Spannung zusammen: Gott entzieht sich der empirischen Verifikation und übersteigt rationale Kategorien. Im Podcast wird diese Aussage als Gegenpol zu Hararis mechanistischem Gottesbegriff verwendet und zeigt, wie die jüdisch-christliche Theologie Transzendenz bewahrt, während moderner Materialismus diese ablehnt. Der Gedanke bleibt zentral für zeitgenössische Debatten über Religiosität, Wissenschaft und menschliche Sinnerfahrung.

Einen Gott, den es gibt, den gibt es nicht

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer zitiert daraus bei ⏱ 00:29:21
„Oder, wie ich häufiger schon zitiert habe, den Bonhoeffer, einen Gott, den es gibt, den gibt es nicht. Also mit dieser Dimension setzt sich der Harari gar nicht auseinander.“

Johanna Haberer zitiert Bonhoeffers berühmten Satz als Gegenargument zu Hararis empirischem Gottesbegriff. Sie argumentiert, dass die jüdisch-christliche Theologie Gott bewusst der empirischen Fassbarkeit entzieht und Harari sich mit dieser Dimension nicht auseinandersetzt. Das Zitat stammt sinngemäß aus Bonhoeffers theologischen Schriften.

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