Die Wahlverwandtschaften
Johann Wolfgang von Goethe
Die Wahlverwandtschaften ist ein Roman von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1809. Er beschreibt die Geschichte des in abgeschiedener Zweisamkeit lebenden Paares Charlotte und Eduard, deren Ehe durch das Hinzukommen zweier weiterer Figuren auseinanderbricht. Wie gleichsam in einer chemischen Reaktion erfahren beide Eheleute eine starke, jeweils auch erwiderte, neue Anziehung: die vernunftbetonte Charlotte zu dem verst�ndig-tatkr�ftigen Hauptmann Otto; der impulsiv-leidenschaftliche Eduard ...
Erwähnungen (2)
„Das hat Goethe, hat sozusagen den Begriff der rote Faden dann in die Literatur eingebracht. Indem er übernommen hat eine Beschreibung von den Seemännern, die ihre verschiedenen Seile immer so ordnen, dass dann ein roter Faden durchgeht, damit man die auseinanderhalten kann und vor allem weiß, wem sie gehören, auf welches Schiff sie gehören.“
Im Gespräch über die Geburt von Tamars Zwillingen und den roten Faden, der dem einen um die Hand gebunden wird, kommt Johanna Haberer auf den Ursprung der Redewendung 'roter Faden' zu sprechen. Sie schreibt Goethe zu, diesen Begriff in die Literatur eingeführt zu haben – eine bekannte Referenz auf seinen Roman 'Die Wahlverwandtschaften', in dem er die Metapher von der Seilmacherei der Marine übernimmt.
„Du willst mir jetzt mit Goethes Wahlverwandtschaften die Voraussetzungen der bürgerlichen Gesellschaft auseinandernehmen und damit die Inflation erklären oder so. Also vielleicht ist es doch nur spezifische Zeitabschnitte, mit denen ich so ein bisschen fremdele.“
Weisbrod nennt die Wahlverwandtschaften als Beispiel für eine bestimmte Art der Vergangenheitsreferenz, die ihn nicht erreicht: Wenn jemand über ein Goethe-Werk heutige ökonomische Phänomene erklären will. Er grenzt damit seinen Widerstand gegen bestimmte Epochen ein — mit der Antike hat er kein Problem, wohl aber mit der Neuzeit.
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