Buch

Die skeptische Generation

Helmut Schelsky

Der Soziologe Helmut Schelsky prägte den Begriff der „skeptischen Generation" für Menschen, die im Krieg geboren oder unmittelbar danach aufgewachsen sind. Der Artikel untersucht, wie diese Generationserfahrung geprägt wurde durch das Leben in Trümmern und Mangel. Das Konzept hilft zu verstehen, warum viele dieser Generation zunächst skeptisch blieben, bevor sie später durch Bewegungen wie die Frauenbewegung politisch wach wurden.

Die skeptische Generation

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:19:53
„Und ich glaube, der Soziologe Schelsky hat Ihre Generation, also die Menschen, die im Krieg geboren sind und unmittelbar nach dem Krieg aufgewachsen sind, mal die skeptische Generation genannt. Trifft das zu?“

Christoph Amend bringt Schelskys soziologischen Begriff ins Gespräch, um Puschs Generationserfahrung als 1944 Geborene einzuordnen. Pusch räumt ein, dass der Begriff auf viele ihrer Generation zutreffe, sie selbst aber erst durch die Frauenbewegung politisch wach geworden sei.

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:29:38
„Deine Generation ist ja das, was man früher mal, vor vielen Jahrzehnten, die skeptische Generation genannt hat. Also Menschen, die den Nationalsozialismus eigentlich nicht aktiv miterlebt haben, aber entweder im Krieg, während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden oder kurz danach.“

Christoph Amend greift den soziologischen Begriff der 'skeptischen Generation' auf, der auf Helmut Schelskys gleichnamiges Werk von 1957 zurückgeht, um Charles Schumanns Generationszugehörigkeit einzuordnen. Er nutzt den Begriff als Rahmen, um Schumanns Lebensgefühl zwischen Nachkriegszeit und jungem Wirtschaftswunder zu verstehen.

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