Der Westen und wir
Dmitri Glukhovsky
Ein Kaleidoskop voller akkurater, hellsichtiger und ungeschönter Beobachtungen des Bestsellerautors zur politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Russlands während der letzten 10 Jahre bis heute. Glukhovskys scharfer Blick auf die Ereignisse bietet eine erhellende Analyse der inneren und äußeren Verfasstheit des Landes und zeigt, warum Russland sehenden Auges in den Untergang steuert — und wie lange sich das schon abzeichnete.
Erwähnungen (1)
„Und ich musste so denken, als ich das hörte an Dimitri Glukowski, den wir beide sehr mögen, der jetzt wieder bei uns in der Sendung war und der mal diesen tollen Text geschrieben hatte, der Westen und wir. Wo er sagt, wir wussten, dass ihr besser lebt. Wir haben euch nachgeeifert. Wir haben die Namen eurer Marken auswendig gelernt. Aber für euch Westler, und das war das Gefühl, bis heute sind wir Menschen zweiter Klasse.“
Lanz zitiert ausführlich aus Glukhovskys Text, der das russische Gefühl der Demütigung gegenüber dem Westen beschreibt. Der Text schildert, wie die anfängliche Begeisterung der Russen nach dem Mauerfall in Verachtung und Hass umschlug, weil westliche Konsumgüter immer mit einer ideologischen 'Bedienungsanleitung' geliefert wurden.
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