Das Testament des Mohammed Atta
Ruth Stein
Die amerikanische Psychoanalytikerin Ruth Stein analysiert in ihrer Studie Mohammed Attas Testament, um Mechanismen der Dehumanisierung zu untersuchen. Sie zeigt auf, wie Atta seine Mittäter explizit anwies, die künftigen Opfer nicht als Menschen mit Familien zu betrachten. Dieses Beispiel veranschaulicht ein Kernmuster destruktiver Ideologie: die psychologische Entmenschlichung des Gegenübers als Voraussetzung für Gewalt.
Erwähnungen (1)
„Der hat ein sehr ausführliches Testament geschrieben. Das ist von einer amerikanischen Psychoanalytikerin, Ruth Stein, sehr auseinanderklamüsert worden. Und der hat geschrieben an seine Mittäter, sie sollten sich nicht mit dem Gedanken befassen, dass die Leute, die jetzt gleich sozusagen Opfer des Attentats werden, dass das Familienväter sind.“
Saimeh verweist auf die psychoanalytische Analyse von Ruth Stein zu Mohammed Attas Testament, um den Mechanismus der Dehumanisierung zu erklären. Atta habe seine Mittäter explizit angewiesen, die Opfer nicht als Menschen mit Familien zu betrachten — ein Beispiel dafür, wie destruktive Ideologie immer mit der Entmenschlichung des Gegenübers beginnt.
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