Combahee River Collective Statement
Combahee River Collective
Das Combahee River Collective war eine US-amerikanische Gruppe, die vom Standpunkt schwarzer lesbischer Feministinnen den Diskurs um Mehrfachunterdrückung mitprägte. Sie wurde 1974 in Boston gegründet und löste sich 1980 auf. Bedeutung für heutige soziale Bewegungen hat das Kollektiv vor allem wegen des noch heute viel gelesenen und diskutierten Combahee River Collective Statement von 1977, das unter anderem den Begriff Identitätspolitik in die politische Debatte einführte.
Erwähnungen (1)
„Der Begriff selber kommt ja berühmterweise, jetzt helfen Sie mir kurz vom... Ja, ich weiß schon, das indigenes amerikanisches Wort River Committee.“
Im Gespräch über die Herkunft des Begriffs Identitätspolitik versuchen Lars Weisbrod und Diedrich Diederichsen, das Combahee River Collective zu benennen, das 1977 mit seinem Statement als Geburtsstunde der Intersektionalität gilt. Diederichsen korrigiert, dass es dabei gerade um das Zusammenkommen verschiedener Identitäten ging, nicht um deren Trennung.
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