Capitalist Realism
Mark Fisher · 2009
After 1989, capitalism has successfully presented itself as the only realistic political-economic system - a situation that the bank crisis of 2008, far from ending, actually compounded. The book analyses the development and principal features of this capitalist realism as a lived ideological framework. Using examples from politics, films, fiction, work and education, it argues that capitalist realism colours all areas of contemporary experience.
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„Der leider auch früh verstorbene Kulturtheoretiker, würde man ihn vielleicht nennen, Mark Fisher, hat ein Buch geschrieben, Capitalist Realism heißt das auf Deutsch, kapitalistischer Realismus, schreiben wir auch unten in die Shownotes rein. Und Mark Fischer ist immer davon ausgegangen, dass eben nach 89 Geschichte auf eine schlechte Art zu Ende ging und ersetzt wurde durch das, was er kapitalistischer Realismus nennt, der vor allem geprägt ist durch eine Alternativlosigkeit.“
Lars Weisbrod stellt Mark Fishers Buch als die pessimistischere Variante der Gegenwartsdiagnose vor: Nach 1989 wurde Geschichte durch kapitalistischen Realismus ersetzt, geprägt von Alternativlosigkeit. Er lässt sogar einen längeren Absatz aus dem Buch vorlesen, der das Gefühl einer schleichenden, nicht greifbaren Katastrophe beschreibt – passend zur Stimmung von 2020.
„Und auch Mark Fischer, der linke Denker, hat genau dieses Problem ausgemacht von der verlorenen Zukunft.“
Mark Fishers Analyse der 'verlorenen Zukunft' als Parallele zu Peter Thiels Kritik am fehlenden technischen Fortschritt.
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