Briefe an einen jungen Dichter
Rainer Maria Rilke
Rilke spricht in "Briefe an einen jungen Dichter" über Poesie, doch reichen seine Gedanken tiefer und werden zum Nachdenken über das Menschsein. Er rät zur Geduld mit den ungelösten Fragen, zum Verweilen in der Unsicherheit, zur Entwicklung einer eigenen inneren Welt. In einer Zeit äußerer Geschwindigkeit und ständiger Vergleichbarkeit klingen seine Worte wie ein stiller Gegenentwurf: "Gehen Sie in sich.
Erwähnungen (2)
„Und er sagte, ja, im Grunde wie Rilkes Brief an einen jungen Dichter, da fragt der Dichter, woher weiß ich, dass ich begabt genug bin, um Dichter zu werden? Und da sagt Rilke oder schreibt Rilke, du wirst es fühlen, du wirst es spüren, du musst es spüren, sonst kannst du es nicht werden.“
Ein Lehrer zitiert Rilkes berühmten Rat an den jungen Dichter, um der jungen Dagmar Berghoff Orientierung zu geben: Wer wirklich für die Kunst bestimmt ist, wird es innerlich spüren. Diese Passage war für Berghoff ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Schauspielerin.
„Aber jetzt noch ein kleines gutes Wort zum Schluss, das aber nicht selbst aus der Bibel ist, sondern das ist von Rainer Maria Rilke.“
Johanna Haberer wählt zum Abschluss der Episode ein berühmtes Rilke-Zitat über die Geduld mit ungelösten Fragen. Der Erzähler liest die Passage vor: 'Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antworten hinein.' Das Zitat stammt aus den 'Briefen an einen jungen Dichter' und wird als versöhnlicher Schlusspunkt nach der intensiven Hiob-Debatte gesetzt.
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