Breit aus die Flügel beide
Paul Gerhardt
Paul Gerhardts Abendlied „Breit aus die Flügel beide" steht im Zentrum einer tiefgründigen Reflexion über Trost und Glaube. Am Beispiel eines Pfarrers, der vor einer Gehirntumoroperation seine theologischen Kenntnisse verliert, aber sich an das Wiegenlied seiner Mutter erinnert, wird gezeigt, dass Trost etwas fundamental Elementares ist. Das Werk illustriert die These, dass wahre Geborgenheit jenseits intellektueller Konstruktion wirkt – präsprachlich und in den tiefsten Schichten des Menschseins verankert.
Erwähnungen (1)
„Und dann irgendwann mal fällt auch noch das Vaterunser von ihm ab. Und was bleibt, ist der Text, den seine Mutter an seinem Kinderbett gebetet hat. Breit aus die Flügelweide, oh Jesu, meine Freude. Das bleibt ihm.“
Johanna Haberer erzählt von einem Pfarrer, der vor einer Gehirntumoroperation erlebte, wie die gesamte intellektuelle Theologie von ihm abfiel. Das Einzige, was blieb, war dieser Vers aus Paul Gerhardts Abendlied, den seine Mutter am Kinderbett gebetet hatte – ein Beispiel für die These, dass Trost etwas Elementares, Vorsprachliches ist.
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