Brave New World
Aldous Huxley
Aldous Huxley's "Brave New World" presents a chilling vision of a dystopian future characterized by the pervasive influence of technology and state control over individuals. Written in 1932, this novel employs a satirical yet cautionary tone, utilizing rich, ironic prose to explore the loss of individuality in a society driven by consumerism, genetic engineering, and hedonism.
Erwähnungen (5)
„Die Tradition in Science Fiction, in der ich mich wirklich interessiere, betrifft den Einfluss von Inventionen und Technologien auf menschliche Fähigkeiten und auf sozialen Veränderungen. Also Aldous Huxleys Brave New World zum Beispiel.“
McEwan nennt Huxleys 'Brave New World' als Paradebeispiel der Science-Fiction-Tradition, die ihn interessiert – Geschichten über den Einfluss von Erfindungen und Technologie auf menschliche Fähigkeiten und gesellschaftliche Veränderungen.
„Ich glaube, das beste Buch, das ich darüber gelesen habe, ist Brave New World. Das ist genau das, was mir am Herzen liegt, anders als 1984. Was eine offensichtliche Dystopie ist. Niemand will 1984 leben. Brave New World ist viel komplizierter, weil jeder immer zufrieden ist.“
Harari diskutiert die Frage, was an einer Welt falsch wäre, in der Algorithmen uns permanent glücklich machen. Er nennt Brave New World als das beste Buch zu diesem Thema, weil es im Gegensatz zu 1984 keine offensichtliche Dystopie zeigt, sondern eine Welt, in der alle zufrieden sind – was die philosophische Frage viel komplizierter macht.
„Natürlich Aldous Huxley, muss man sagen. Brave New World, Schöne neue Welt. Ist ja so der Gegenentwurf. Also 1984 und Schöne neue Welt werden gerne im Tandem erwähnt. Aber ich finde fast, dass wir eigentlich eher in Schöne neue Welt leben.“
Florence Gaub empfiehlt Huxleys 'Schöne neue Welt' als Gegenentwurf zu Orwells '1984' und argumentiert, dass unsere Gesellschaft vor dem Ukraine-Krieg eher der Huxley-Dystopie ähnelte – eine sedierte Gesellschaft, deren größte Sorge die Maximierung von Genuss war.
„Und bei Brave New World gibt es das doch, dass einmal der Wilde zu diesem Komitee sozusagen sagt, na, ich möchte diese verwaltete, diese kontrollierte Welt nicht mehr, und das Komitee fragt, heißt das, du wolltest ein Recht auf Krebs und ein Recht auf eitrigen Ausschlag, und dann sagt er, ja, genau das will ich, weil das ist sozusagen so. Und diesen Moment gibt's aber in dieser Serie nicht.“
Lars Weisbrod vergleicht Pluribus mit Huxleys 'Brave New World' und dessen berühmter Szene, in der der Wilde sein Recht auf Leiden einfordert. Er stellt fest, dass Carol in Pluribus im Gegensatz zum Wilden nie zu einem solchen pathetischen Plädoyer für das Menschsein gelangt – ihr fehlt dieses artikulierte Gegenargument.
„Brave New World oder 1984? 1984.“
Im Schnellfragerunden-Spiel wird Atwood zwischen den beiden klassischen Dystopien gefragt. Sie entscheidet sich für Orwells '1984' gegenüber Huxleys 'Brave New World' – eine bemerkenswerte Wahl, da Atwood selbst als eine der bedeutendsten dystopischen Autorinnen gilt.
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