Asterix
René Goscinny / Albert Uderzo
El primer álbum de la serie de comics más popular del mundo. Las aventuras del galo han vendido hasta el momento 350 millones de ejemplares. Con este título nace Astérix, el mítico héroe galo creado por los famosos Goscinny y Uderzo. Para lograr hacerse con el secreto de la poción mágica que les da a los habitantes de la irreductible aldea una fuerza sobrehumana, los romanos secuestran a Panorámix, el druida. Astérix, acompañado por su fiel amigo Obélix, tendrá que rescatarlo. -...
Erwähnungen (9)
„Also dieses Essen, das sieht schon wahnsinnig aus. Und er sagt halt auch so, in meinem Leben als Koch langweilen mich die gewöhnlichen Dinge. Ich meine Alain Passat, mich hat das so ein bisschen an Asterix und Miraculix, also diese Duoden, die dann, er sagt so, ich habe noch nie ein Rezept aufgeschrieben.“
Nina Pauer vergleicht den Drei-Sterne-Koch Alain Passard mit der Comicfigur Miraculix aus Asterix — ein Druide, der sein Zaubertrank-Rezept niemals aufschreibt. Der Vergleich illustriert den Geniekult, der in Chef's Table um die Köche betrieben wird.
„Asterix ist ja amerikakritisch. Der Goscinny war ein Linker und die Römer als Besatzungsmacht repräsentieren die kulturelle Hegemonie der Amerikaner in der Nachkriegszeit. Das ist sozusagen der Stolz der Franzosen auf ihre eigene Kultur gegen die US-amerikanische Überfremdung.“
Precht erklärt, warum Asterix in seiner antiamerikanisch geprägten Erziehung erlaubt war. Er legt die politische Lesart dar: Goscinny war ein Linker, die Römer stehen für die amerikanische Kulturhegemonie, und der gallische Widerstand symbolisiert den französischen Kulturstolz.
„Wie kann etwas, was für die Geschichten aus der Zeit von Asterix waren, Kriege in Europa, Hochrüstung, militärische Drohkulissen, gar Alarmbereitschaft bei Atomwaffen und so weiter. Wie kann dieser Spuk bloß zurückgekommen sein?“
Precht beschreibt die Fassungslosigkeit der jüngeren Generation angesichts des Ukrainekriegs. Er nutzt Asterix als kulturelle Chiffre für eine längst vergangen geglaubte Epoche europäischer Kriege und Konflikte, um zu verdeutlichen, wie anachronistisch die aktuelle militärische Eskalation wirkt.
„Ich würde gerne wissen, wie das im englischen Original hieß, weil du weißt ja, Erika Fuchs. Die Dame, die das für die Deutschen übersetzt hat, die war ja zum Teil genialer als die Originale. Ähnlich bei Asterix auch.“
Precht vergleicht die geniale deutsche Übersetzung der Disney-Comics durch Erika Fuchs mit den deutschen Asterix-Übersetzungen. Beide Übertragungen seien zum Teil besser als die Originale – ein Nebengedanke beim Thema Lustiges Taschenbuch.
„Genauso wie wenn du alte Asterix-Comics, das können wir ja jetzt ewig lang, du kannst die nicht, du willst die aber auch nicht in den Giftschrank tun, weil erstens sind es gute Kulturprodukte und es ist deine eigene Kindheit, die du teilen möchtest.“
Nina Pauer nennt Asterix-Comics als weiteres Beispiel für Kulturprodukte aus der eigenen Kindheit, die aus heutiger Sicht problematische Darstellungen enthalten, die man aber trotzdem nicht einfach wegsperren möchte. Es geht um das Eltern-Dilemma zwischen Weitergabe und kritischer Einordnung.
„Also mich erinnern diese Expositionen auch ein bisschen immer an Asterix, oder? Die Römer haben die ganze Welt und nur ein kleines Volk. Stimmt, das ist eine Asterix-Vorlage.“
Vergleich des Motivs im Buch Judith – ein kleines Volk gegen eine Übermacht – mit der Asterix-Comicreihe, wo ein kleines gallisches Dorf den Römern widersteht.
„Also ob ich Asterix oder Obelix bin, weiß ich nicht. Aber ich bin in so einem Topf gefallen.“
Auf die Frage, wie es sich anfühlt, bereits einen Platz in der Geschichte zu haben, greift Cohn-Bendit zur Asterix-Metapher. Er vergleicht sich mit Obelix, der als Kind in den Zaubertrank gefallen ist – so wie er selbst in die 68er-Bewegung hineingeraten sei, ohne es geplant zu haben.
„Er betrat den Feldherrenhügel und blickte auf Galli. So ist es. Das war aber nicht Asterix und Ogepro.“
Als Wegner scherzhaft eine Szene wie aus Caesars Gallischem Krieg beschreibt, grenzt Strack-Zimmermann humorvoll ab: Es sei nicht die Comic-Version von Asterix gewesen, sondern der echte historische Kontext. Die Erwähnung dient als komödiantischer Kontrast.
„Und dann kann ich mich natürlich, dann gibt es glaube ich, das ist ja nicht nur auf Märchen bezogen, das haben wir ja bei Asterix-Lektüren oder Pippi Langstrumpf und Rassismus und so diese ganze Diskussion darüber, soll man irgendwas canceln, soll man es anders vorlesen.“
Nina Pauer zieht eine Parallele zwischen der Debatte um problematische Inhalte in Märchen und ähnlichen Diskussionen um andere Kinderbuchklassiker wie Asterix und Pippi Langstrumpf.
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