Artikel über politische Komfortzonen und die AfD
Roman Deininger
Bernhard Winter lädt seit 1992 zu „Sonntagsbegegnungen" ein – einem kostenlosen Dialogformat, bei dem zwei prominente Gesprächspartner vor Publikum über ein strittiges Thema diskutieren, ohne Moderator oder Honorare. Am Anfang Oktober findet die 117. Veranstaltung in Erding statt, wo die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der SZ-Chefreporter Roman Deininger der Frage „Brauchen wir Parteien?" nachgehen. Nach der einstündigen Diskussion folgt eine Publikumsrunde und gemeinsames Mittagessen. Das Format erfreut sich großer Beliebtheit – die 120 Plätze waren bereits ausgebucht, bevor die Veranstaltung publik gemacht wurde. Winters Erfolgsgeheimnis liegt in einer Mischung aus Freundlichkeit, Hartnäckigkeit und knackig formulierten Themen, die renommierte Gäste aus Politik, Kirche, Kunst und Wissenschaft anziehen.
Erwähnungen (1)
„Ich habe dieser Tage ein wirklich brillantes Stück gelesen von Roman Deininger, Kollege von der Süddeutschen Zeitung. Roman Deininger hat neulich ein sehr leidenschaftliches Plädoyer dafür verfasst, was eigentlich gerade zu tun wäre. Und er sagte, die Parteien, die sagen zwar, wir haben verstanden, was die Stunde geschlagen hat, aber sie handeln nicht danach.“
Lanz empfiehlt zum Abschluss des Gesprächs einen Artikel von Roman Deininger aus der Süddeutschen Zeitung, der beschreibt, wie die Parteien der Mitte zwar behaupten, die Bedrohung durch die AfD ernst zu nehmen, in Wahrheit aber nur ihre eigene politische Komfortzone verteidigen. Lanz nennt den Text 'brillant' und findet die Analyse 'exakt präzise'.
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