Alles geben die Götter
Johann Wolfgang von Goethe
Diese Satire handelt von einem Traum des jungen Prinzenerziehers und Hofrats zu Weimar, Christoph Martin Wieland: Er landet in seinem Traum im Schattenreich Hades und muss sich zwischen all den griechischen Göttern und Helden für seine, als miserabel und mittelmäßig eingestuften, schriftstellerischen Werke verantworten. Alle Versuche, die Griechen von seinen Werken zu überzeugen, scheitern.
Erwähnungen (1)
„Wie heißt es bei Goethe? Alles geben die Götter, die Unendlichen ihren Lieblingen ganz. Alle Freuden, die Unendlichen, alle Leiden, die Unendlichen ganz. Das wollen wir nicht wegtherapiert sehen.“
Ijoma Mangold zitiert Goethes berühmtes Gedicht, um seine Gegenposition zur Selbstoptimierung zu verdichten: Auch das Leiden gehört zum vollen Leben, und wer alle negativen Gefühle wegtherapieren oder wegoptimieren will, verliert eine wesentliche Dimension der Existenz. Das Zitat dient als poetische Bekräftigung seiner These, dass das Unverfügbare das eigentliche Mysterium des Lebens ausmacht.
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