Episoden

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Hotel Matze

Check In mit Philip Siefer - Zeit, aufzuräumen

Matze Hielscher & Gäste

Philip Siefer und Matze sprechen über das Gefühl der Kopflosigkeit, das sie beide gerade umtreibt — beruflich wie privat. Zwischen Unruhe, der Angst vor Neuem und dem Eindruck, trotz ständiger Aktivität nicht voranzukommen, entsteht ein ehrliches Gespräch über einen Zustand, den sie bei vielen Menschen beobachten.

Fest & Flauschig

Alte Wunden frisch geöffnet

Jan Böhmermann & Olli Schulz

Eine brühwarme Samstagsfolge, in der zunächst Jans akribisches Doppel-Zähneputz-Ritual zerlegt wird, bevor es um KI-generierte Intros geht: Olli stellt klar, dass durch Suno zusammengeklickte Songs keine Kunst sind, und Jan legt nach mit einer leidenschaftlichen Verteidigung des leidenden Künstlers. Zwischendrin wird das handgemachte Intro von Ruben Dietzer gefeiert, und Olli beginnt eine Geschichte über Pfandflaschen, die vielversprechend banal startet.

Lanz & Precht

Wie viel Gefuehl vertraegt die Politik

Markus Lanz & Richard David Precht

Ausgehend von Eva Illouz' These, dass politische Macht hat, wer die "Angstagenda" kontrolliert, diskutieren die beiden die Rolle von Emotionen in der Politik. Wer die größten Ängste der Menschen — aktuell Inflation und Migration — zu seinem Thema macht, dominiert die Debatte, während komplexere Bedrohungen wie der Klimawandel politisch kaum verfangen, weil sie keine einfachen Lösungen bieten.

Hotel Matze

Jagoda Marinić – Wie kann gesellschaftlicher Wandel gelingen

Matze Hielscher & Gäste

Jagoda Marinić spricht über ihr Buch „Sanfte Radikalität

ZEIT Verbrechen

Er zerrte sogar Hitler vor Gericht

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

Die Episode widmet sich dem Berliner Strafverteidiger Hans Litten, der am 8. Mai 1931 als 27-Jähriger das scheinbar Unmögliche schaffte: Er zwang Adolf Hitler in den Zeugenstand und nahm ihn dort auseinander. Litten, aufgewachsen im Spannungsfeld zwischen seinem konservativen, vom Judentum zum Christentum konvertierten Vater und seiner eigenen kompromisslosen Demokratieliebe, wird als einer jener Menschen porträtiert, die die Justiz allein durch ihre Existenz verändert haben.

Die sogenannte Gegenwart

Ist Monogamie nur was für Faule

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Was ist so verlockend an der Polyamorie — und warum leben trotzdem fast alle monogam? Nina und Lars nehmen sich das Dauerthema vor und fragen, ob die Mehrheitsgesellschaft schlicht zu bequem für offene Beziehungsmodelle ist, obwohl Polycules und Beziehungsanarchie seit Jahren als Zukunftsmodell gehandelt werden. Dabei nutzen sie ihre eigene wechselnde Podcast-Dreierbesetzung als augenzwinkernden Anschauungsfall.

Was liest du gerade?

Wieder unterwegs mit Hape Kerkeling

Adam Soboczynski, Iris Radisch, Maja Beckers, Alexander Cammann

Kurz vor der Frankfurter Buchmesse widmen sich Maja Beckers und Alexander Cammann dem neuen Buch von Hape Kerkeling: In "Gebt mir etwas Zeit – Meine Chronik der Ereignisse" gräbt sich Kerkeling obsessiv durch seine Familiengeschichte, von Lübeck 1460 über Schweden 1190 bis Holland 1280, kombiniert Archivrecherche mit Gentests und erzählt das Ganze in gewohnt unterhaltsamem Ton. Außerdem auf dem Programm: Naomi Kleins "Doppelgänger", Andreas Reckwitz' "Verlust" und als Klassiker Thoreaus "Walden".

Fest & Flauschig

Wenn tot dann richtig

Jan Böhmermann & Olli Schulz

Sonntagmorgen um halb acht, Olli kämpft mit seiner Kamera und seiner Laune, während Jan frisch gebackene Herzchenwaffeln in die Kamera hält — die kalte Jahreszeit wird eingeläutet. Angekündigt werden wütende Hörerpost zum Thema Elektromobilität, eine Rückkehr der großen Fünf und ein mysteriöser Local Hero, doch erstmal muss Jan noch erklären, warum er vorher im Schneideraum saß.

Unter Pfarrerstöchtern

Der verlorene Sohn

Sabine Rückert & Johanna Haberer

In dieser Folge starten die Schwestern eine achtteilige Reihe über die Gleichnisse Jesu — jene rätselhaften Geschichten, die seit zweitausend Jahren nicht langweilig werden. Am Beispiel des Propheten Nathan, der König David mit einer Parabel über ein gestohlenes Schaf zur Selbsterkenntnis zwingt, zeigen sie, wie Gleichnisse funktionieren: Man muss sich selbst in der Geschichte verorten — und richtet sich dabei manchmal selbst.

Lanz & Precht

Gute Grenzen schlechte Grenzen

Markus Lanz & Richard David Precht

Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit geht es um die Paradoxie der Grenzen: Während der Mauerfall und das Schengen-Abkommen von 1995 das Versprechen eines grenzenlosen Europas einlösten, wurden weltweit seit dem Ende des Kalten Krieges mehr Mauern und Zäune errichtet als je zuvor. Mindestens 65 Länder — mehr als ein Drittel aller Staaten — haben neue Barrieren an ihren Grenzen gebaut, ein Trend, den der bulgarische Politologe Ivan Krastev in seinem Buch „Das Licht, das Erlosch