Episoden
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Die einzigen Menschen der Welt, die konzentriert arbeiten – The Pitt
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Nina Pauer und Lars Weisbrod besprechen die preisgekrönte US-Serie 'The Pitt', die in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Pittsburgh spielt. Sie diskutieren die Ästhetik der Notaufnahme, 'competence porn' und warum dieser Arbeitsplatz wieder der Serienschauplatz der Stunde ist. Außerdem: Was sagt die Faszination für konzentriertes Arbeiten über unsere eigene Unfähigkeit zur Konzentration?
Loch in der Bildungslücke
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Jan und Olli besprechen die Winterolympiade in Cortina, den Super Bowl und Bad Bunnys Halbzeitshow, sowie Kid Rocks peinlichen MAGA-Auftritt. Olli kritisiert die Politisierung von Künstlern wie Kid Rock und Nicki Minaj. Olli hatte sich mit Otto Waalkes zum Musizieren getroffen und reflektiert über seine musikalischen Vorsätze für 2026. Die Geschichte der Kartoffel als nicht-europäisches Nahrungsmittel entpuppt sich als Ollis Bildungslücke.
Raus aus dem Dorf, rein in die Stadt
Adam Soboczynski, Iris Radisch, Maja Beckers, Alexander Cammann
Iris Radisch und Adam Soboczynski besprechen Lola Randls autobiographischen Roman 'Der lebende Beweis' über das Scheitern eines Landlebenprojekts in der Uckermark und Michael Wildenhains Großstadtroman 'Das Ende vom Lied' über das düstere West-Berlin der Sechzigerjahre.
Werden wir immer fauler?
Markus Lanz & Richard David Precht
Lanz und Precht diskutieren über die deutsche Arbeitsdebatte: Forderungen nach mehr Arbeitszeit von Merz, Söder und der Schraubenlegende Reinhold Würth. Sie hinterfragen, ob mehr Arbeitsstunden automatisch zu mehr Produktivität führen, und sprechen über den demografischen Wandel, das Mentalitäts-Mismatch zwischen Sinngesellschaft und wirtschaftlicher Realität. Am Ende widmen sie sich David Graebers Theorie der Bullshit Jobs und der Frage, ob das Bruttoinlandsprodukt der richtige Maßstab für Wohlstand ist.
Robert Marc Lehmann - Wovor läufst du weg, wenn du die Welt rettest
Matze Hielscher & Gäste & Robert Marc Lehmann
Matze Hielscher spricht mit dem Meeresbiologen, Wildtierschützer und Content-Creator Robert Marc Lehmann über die schwersten Jahre seines Lebens, Burnout, Therapie, Verantwortung für Leben und die Frage, wann Helfen zur Selbstaufgabe wird.
Finger weg von Benjamin!
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Erste Februarsendung, die Spendenaktion hat 2.040.057 Euro eingebracht. Jan guckt wieder das Dschungelcamp und diskutiert über Gil Ofarim und den Antisemitismus-Vorfall. Stefan Raab macht eine Aftershow zum Dschungelcamp. Olli ist entsetzt über Benjamin-Blümchen-NFL-Merchandise. Beide sind erkältet. Es geht um die Deftones, Captain Iglo und den Vibe-Shift bei Veggie-Produkten.
Das Ende der Illusionen
Markus Lanz & Richard David Precht
Lanz und Precht diskutieren die SMS-Kommunikation zwischen NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Donald Trump als Symbol für die Unterwürfigkeit europäischer Politiker. Dem gegenüber stellen sie die Davos-Rede des kanadischen Premiers Mark Carney, die sie als ehrlichste Rede bezeichnen, die je in Davos gehalten wurde. Sie analysieren Europas Abhängigkeit von den USA in Militär, Geheimdiensten und Technologie, zeigen aber auch Europas wirtschaftliche Druckmittel auf.
Dr. Giulia Enders – Was will dir dein Körper sagen
Matze Hielscher & Gäste & Giulia Enders
Matze Hielscher spricht mit der Ärztin und Autorin Dr. Giulia Enders über ihr neues Buch 'Organisch', über bewusste Langsamkeit, Körperwahrnehmung, Belohnungssysteme im Gehirn und die Frage, warum wir das Unbewusste in unserem Alltag unterschätzen.
Science-Fiction im Polizeialltag
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Wie Predictive Policing und KI-Technologien den Polizeialltag verändern. Von Palantir bis Minority Report – Anne Kunze und Daniel Müller diskutieren die Grenzen zwischen Fiktion und Realität.
Warum jetzt alle Nonnen werden wollen
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Nina Pauer und Ijoma Mangold diskutieren den Nonnen-Trend: Von TikTok-Content über Rosalías Album 'Lux' bis zu neuen Büchern über Ordensschwestern. Warum erscheint die strenge Klosterwelt als Sehnsuchtsort für gestresste Gegenwartsmenschen? Was ist am emanzipatorischen Nonnen-Narrativ dran?