Wenn ich von einem Hochhaus falle, bin ich nicht selbst gesprungen
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller
Im zweiten Teil der Geschichte über die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Franz H. Burda ist die Beschuldigerin Sabine Eva Schmidt untergetaucht — bedroht durch Social Media, ein Kopfgeld und Nachrichten wie „Hast du dir schon eine Urne ausgesucht?
„Der eine, der gar nichts sagen muss und der geschont wird und auf seinen Millionen sitzt, und auf der anderen Seite die alleinerziehende Mutter, die jetzt hier auch noch im Social Media fertig gemacht wird.“
Erwähnte Medien (3)
In 80 Tagen um die Welt
Jules Verne
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:05:04 „Es gibt einen uralten Club in London, wo auch Jules Verne's Geschichte Roman in 80 Tagen um die Welt beginnt.“
Sabine Rückert beschreibt ihre Reise nach London, um die Beschuldigerin Eva Schmidt zu treffen. Sie übernachtete in einem traditionsreichen britischen Gentlemen's Club, der als Schauplatz aus Jules Vernes Roman bekannt ist – dort wird die berühmte Wette abgeschlossen, die den Protagonisten um die Welt schickt.
Pretty Woman
Garry Marshall
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:12:39 „Es ist so eine Pretty-Woman-Situation, aus der man dann eben toller Mann und schöne, unbedarfte Frau und finden zusammen und werden glücklich. Vielleicht hat das auch mitgespielt, ich weiß es nicht.“
Sabine Rückert zieht den Vergleich zum Film, als sie über Eva Schmidts mögliche Motive für ihre Escort-Tätigkeit spekuliert. Die Hoffnung, über die bezahlte Begleitung einen wohlhabenden Mann kennenzulernen und eine echte Beziehung aufzubauen, wird als 'Pretty-Woman-Situation' beschrieben.
Artikel über den Fall Burda
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:31:00 „Ich war eine der wenigen, die darüber berichtet haben. Eigentlich die einzige außer der Bild-Zeitung. Und die hat auch nur diesen einen Artikel veröffentlicht, der später dann noch gekürzt worden ist um die Hälfte. Also den findet man nur noch verstümmelt jetzt im Netz.“
Sabine Rückert beschreibt die auffällig geringe Presseberichterstattung über den Fall Burda und vermutet, dass die guten Beziehungen der Familie Burda zu anderen Pressehäusern eine Rolle spielten. Neben ihrer eigenen Berichterstattung habe nur die Bild-Zeitung einen einzigen Artikel veröffentlicht, der nachträglich um die Hälfte gekürzt wurde.