ZEIT Verbrechen – Der Kannibale
#286

Der Kannibale

ZEIT Verbrechen / 22. April 2025 / 3 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

Alexander Rupflin stellt den Fall eines LKA-Beamten namens Detlef vor, der in der DDR aufwuchs und seine Homosexualität jahrzehntelang unterdrückte — eine Geschichte über Einsamkeit, Sehnsucht nach Nähe und eine Perversion, die in Kannibalismus mündete. Der Fall wirft grundlegende Fragen auf: Was ist eine gerechte Strafe, wann ist ein Mord ein Mord, und reicht das Strafgesetzbuch für solche Fälle aus?

„Hätte ich nicht gewusst, warum er hier im Gefängnis sitzt, ich wäre mit dem gerne einen Kaffee trinken gegangen.“
🗣 Alexander Rupflin

Erwähnte Medien (3)

Unbekannte Arztserie (DDR)
Serie

Unbekannte Arztserie (DDR)

🗣 Alexander Rupflin erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:03:51 „Er hatte so eine Arztserie in der DDR immer sich angeguckt und hatte sich dann auf seinem Fahrrad auch so ein Fähnchen mit so einem roten Kreuz gebastelt.“

Detlef schaute als Kind in der DDR eine Arztserie, die ihn dazu inspirierte, Arzt werden zu wollen. Der genaue Titel der Serie wird nicht genannt.

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Arztserie (DDR)
Serie

Arztserie (DDR)

🗣 Andreas Sentker erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:05:05 „Er wollte dann Arzt werden. Er hatte so eine Arztserie in der DDR immer sich angeguckt und hatte sich dann auf seinem Fahrrad auch so ein Fähnchen mit so einem roten Kreuz gebastelt. Das hat er mir erzählt.“

Andreas Sentker schildert die Jugend des Täters Detlef in der DDR. Detlef habe als Kind eine Arztserie im DDR-Fernsehen geschaut, die ihn so beeindruckte, dass er Arzt werden wollte und sich ein Fähnchen mit rotem Kreuz ans Fahrrad bastelte. Der genaue Titel der Serie wird nicht genannt.

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Porträt über Hans Ludwig Kröber
Artikel

Porträt über Hans Ludwig Kröber

Daniel Müller

🗣 Daniel Müller referenziert bei ⏱ 00:33:15 „Ich war selber damals in dem Verfahren, weil ich aber wegen einer anderen Geschichte, weil ich damals ein Porträt über Hans Ludwig Kröber geschrieben habe. Also ich konnte mir damals auch einen Eindruck von Detlef machen.“

Daniel Müller erwähnt beiläufig, dass er selbst beim Prozess gegen Detlef anwesend war – allerdings nicht wegen des Falls selbst, sondern weil er zu jener Zeit ein journalistisches Porträt über den bekannten forensischen Psychiater Hans Ludwig Kröber verfasste. Kröber war als Gutachter in dem Verfahren tätig.

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