ZEIT Verbrechen – Das namenlose Haus
#262

Das namenlose Haus

ZEIT Verbrechen / 12. Dezember 2024 / 1 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

Ein gewerbsmäßiger Betrüger namens Mirko Hansen, 20 Vorstrafen und fast ein Jahrzehnt Gefängnis hinter sich, entdeckt im Knast seine nächste Geschäftsidee: Er nutzt den überhitzten Berliner Mietwohnungsmarkt aus, indem er nicht existierende Wohnungen zur Vermittlung anbietet und verzweifelten Suchenden 200 Euro Anzahlung abknöpft. Seine Legende — angeblich habe er als Hausmeister-Koordinator für Großvermieter exklusive Zugänge zu freien Wohnungen — klingt in einer Stadt, in der Wohnungen nur über Beziehungen vergeben werden, fatal plausibel.

„Wer dem 47-Jährigen auf der Straße begegnet, sich mit ihm unterhält, würde vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass sein Vorstrafenregister inzwischen 20 Eintragungen zählt.“
🗣 Thomas Fischer

Erwähnte Medien (1)

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Artikel

Gerichtsbericht über Mirko Hansen

🗣 Unbekannt zitiert daraus bei ⏱ 00:00:48 „Um deine Frage zu beantworten, lese ich vielleicht mal den Beginn des Gerichtsberichts aus unserer Lokalzeitung vor. Der Gerichtsreporter schrieb, Mirko Hansen ist ein sympathischer Mann. Wer dem 47-Jährigen auf der Straße begegnet, sich mit ihm unterhält, würde vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass sein Vorstrafenregister inzwischen 20 Eintragungen zählt.“

Der Richter Thomas liest zu Beginn seiner Fallschilderung aus einem Gerichtsbericht der lokalen Zeitung vor, um den Angeklagten Mirko Hansen zu charakterisieren. Der Artikel beschreibt den Kontrast zwischen Hansens sympathischem Auftreten und seiner umfangreichen Vorstrafen-Geschichte mit 20 Einträgen und acht bis zehn Jahren Gefängnis.

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