Die Knochenjäger
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Max Rauner erzählt die Geschichte von Schalk Haaland aus Trondheim, der seit über 80 Jahren nach den Überresten seines Vaters sucht, der im Zweiten Weltkrieg fiel. Die Recherche führt Rauner in ein Hochregallager voller Leichen und an die Grenzen dessen, was er als Journalist bisher erlebt hat — eine Spurensuche mit klassischer forensischer DNA-Technik, die zeigt, wie lang der Schatten des Krieges reicht.
„Es war dann nicht nur eine Leiche, es wurden sehr, sehr viele in einem Hochregallager und ja, das war dann schon ziemlich übel.“
Erwähnte Medien (3)
Woher weißt du das?
Max Rauner
🗣 Anne Kunze referenziert bei ⏱ 00:01:21 „Lieber Max, du bist Redakteur im Zeitwissen-Magazin und du hostest den Zeitwissen-Podcast Woher weißt du das? Wir freuen uns total, dass du heute da bist, lieber Max.“
Anne Kunze stellt den Gast Max Rauner vor und nennt dabei seinen Podcast beim Zeitwissen-Magazin. Es handelt sich um eine Vorstellung des Gastes, nicht um eine inhaltliche Empfehlung des Podcasts.
Interview mit einer Paartherapeutin
🗣 Daniel Müller referenziert bei ⏱ 00:06:56 „Also ich habe mal ein sehr interessantes Interview gelesen vor vielen Jahren im SZ-Magazin mit einer Paartherapeutin, die gefragt wurde, was das große Geheimnis gewesen sei ihrer Ehe.“
Daniel Müller erinnert sich an ein Interview im SZ-Magazin, in dem eine Paartherapeutin zwei Grundvoraussetzungen für eine glückliche Ehe nannte: getrennte Wohnungen – auch mit Kindern – und einen wöchentlichen Geheimnistag, an dem keiner dem anderen erzählen muss, was er gemacht hat. Er bringt das als Anekdote ein, nachdem die Rede davon war, dass Schalk Haaland und seine Frau in getrennten Wohnungen leben.
Artikel über Leichenfledderei in Karelien
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:09:48 „Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende gab es einen Artikel in den Aftenposten und der hat den Fall ins Rollen gebracht. Da wurde berichtet über Leichenfledderei in Karelien. Das ist eine Region an der finnisch-russischen Grenze.“
Der Artikel in der norwegischen Zeitung Aftenposten von 2006 ist ein Schlüsselmoment der Geschichte: Er berichtete über Grabräuber, die in Karelien mit Metalldetektoren nach Kriegsrelikten suchten und NS-Memorabilia im Internet verkauften. Dieser Bericht alarmierte einen Politikwissenschaftler und führte letztlich zur Gründung der Kommission, die die sterblichen Überreste der norwegischen Soldaten bergen sollte.