#220
K wie Kausalität
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Anhand der fiktiven Geschichte von Emma, die ihren faulen Freund Mathis mit Pflanzengift im Cocktail umbringen will, werden verschiedene Varianten durchgespielt, um das Prinzip der Kausalität im Strafrecht zu erklären. Dabei zeigt sich: Selbst wenn Mathis nach der Rettung von einem Bus überfahren wird, haftet Emma nicht für seinen Tod — wohl aber für den Mordversuch. In einer zweiten Variante stirbt Mathis am Gift, hätte aber im selben Moment auch einen Herzinfarkt erlitten — als sogenannte hypothetische Ersatzursache ändert das nichts an Emmas Schuld.
„Kausal ist jede Handlung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfiele.“
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