#213
G wie Geständnis
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
In Folge 8 des ABC des Verbrechens dreht sich alles um das Geständnis — wann es taktisch klug ist und warum es trotzdem trügerisch sein kann. Ein Strafverteidiger schildert, wie ein frühzeitiges Geständnis bei einer Vergewaltigung den Unterschied zwischen Gefängnis und Bewährung bedeuten kann. Doch die jahrhundertealte Vorstellung vom Geständnis als Regina Probationum, der Königin der Beweismittel, hat Risse: Warum sollte jemand etwas gestehen, das er nicht getan hat — eine Frage, die auf den ersten Blick einfach scheint, es aber nicht ist.
„Dass man wahrheitswidrig abstreitet, kann jeder verstehen. Man will nämlich nicht bestraft werden. Aber warum sollte man wahrheitswidrig gestehen? Das liegt ja auf den ersten Blick denkbar fern.“
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