#207
A wie Angeklagter
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
In dieser Folge des ABC des Strafens dreht sich alles um den Angeklagten — und darum, was eine Anklage mit einem Menschen macht, noch bevor ein Urteil fällt. Ein Strafverteidiger schildert, wie unterschiedlich Mandanten auf Vorwürfe reagieren: Während es bei Betrug oder Diebstahl meist nur ums Ergebnis geht, überwiegt bei Gewalt- und Sexualdelikten die nackte Angst vor dem öffentlichen Pranger. Besonders brisant: die Rolle der Presse, die trotz Unschuldsvermutung mit verpixelten Fotos und Anklagesätzen Fakten schafft, lange bevor ein Gericht gesprochen hat.
„Die Angst vor einer öffentlichen Verurteilung ist enorm und wiegt häufig mindestens genauso schwer auf den Angeklagten wie die Strafe selbst.“
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