ZEIT Verbrechen – 47 Hilferufe
#147

47 Hilferufe

ZEIT Verbrechen / 11. Juli 2023 / 6 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

Zunächst stellen die Hosts ihr neues Magazin vor, das sich dem Thema Entführungen widmet — von moderner Piraterie über Kindesentführungen durch Elternteile bis hin zu tödlichen Modetrends durch Jahrhunderte. Dann begrüßen sie Christoph Heinemann, Kriminalreporter in Hamburg, der eine aufsehenerregende Geschichte mitgebracht hat, die er selbst recherchiert hat.

„Wir haben eine kleine Sammlung der schaurigsten Gruselgeschichten, die man sich nachts am Lagerfeuer erzählt, die auch viel mit Verbrechen und grässlichen Begegnungen zu tun haben, wo man nicht genau weiß, ob die stimmen, ob die einen wahren Kern haben oder ob es nur moderne Märchen sind.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (6)

ZEIT Verbrechen Magazin: Was kostet ein Leben
Artikel

ZEIT Verbrechen Magazin: Was kostet ein Leben

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:00:55 „Es hat den Titelschwerpunkt, was kostet ein Leben, wenn Menschen entführt werden. Und handelt von Entführungen der unterschiedlichsten Sorte. Also wir haben zum Beispiel die Entführung eines Schiffes.“

Sabine Rückert stellt eine aktuelle Ausgabe des ZEIT-Verbrechen-Magazins vor, das sie auf dem Schoß hat. Der Schwerpunkt behandelt Entführungen verschiedenster Art – von Schiffsentführungen über Kindesentführungen bis hin zu historischen Kriminalfällen. Die Ankündigung wurde verschoben, weil der Podcast zuvor mehrere Live-Sendungen hatte.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Die Bibel
Buch

Die Bibel

Martin Luther (Übersetzung)

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:06:56 „Also der Name Jehova kommt aus der Bibel, aus dem Alten Testament. Da erscheint ja Mose, der brennende Dornbusch. Und eine Stimme spricht zu ihm und er fragt, wer bist du?“

Sabine Rückert erklärt den Ursprung des Namens Jehova anhand der Bibel, konkret der Szene aus dem Alten Testament, in der Mose am brennenden Dornbusch Gott begegnet. Sie nutzt die Bibelstelle, um den theologischen Hintergrund der Zeugen Jehovas zu erläutern, und erwähnt nebenbei, dass sie sich in der Bibel gut auskenne.

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Buch von Philipp F.
Buch

Buch von Philipp F.

Philipp F.

🗣 Daniel Müller referenziert bei ⏱ 00:13:48 „Philipp F. hatte ein Buch geschrieben und er war davon überzeugt, dass das so ziemlich das beste Buch aller Zeiten ist, jedenfalls in seiner Wahrnehmung. Und dann hatte ihm wohl ein Bekannter geschrieben, dass er das Buch jetzt erhalten hat oder bekommt und dafür hat dann Philipp F. ihm per WhatsApp gedankt.“

Im Kontext der Rekonstruktion des Tatabends wird erwähnt, dass der Täter Philipp F. ein Buch verfasst hatte, von dem er selbst überzeugt war, es sei das beste Buch aller Zeiten. Kurz vor der Tat kommunizierte er noch per WhatsApp über dieses Buch. Der genaue Titel wird nicht genannt.

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Die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und Satan
Buch

Die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und Satan

Philipp F.

🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:30:35 „Ein Jahr und fünf Monate, die nutzt Philipp F. Und zwar, du hast es gerade schon gesagt, um ein Buch zu schreiben, das den Titel trägt, die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und Satan.“

Das Buch ist ein zentrales Beweisstück im Fall. Philipp F. schrieb es während der Corona-Zeit, nachdem er sich von den Zeugen Jehovas abgewandt hatte. Es enthält Holocaust-verharmlosende und frauenfeindliche Passagen und dokumentiert seinen fortschreitenden Wahn. Die Waffenbehörde fand das Buch bei einer Internetrecherche, erachtete es aber nicht für wichtig genug, es zu kaufen und zu lesen.

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🎙
Podcast

Ein Fall von Selbstjustiz

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:39:41 „Wir hatten doch einen Schizophrenen, der ein Doppelleben geführt hat. Die Folge heißt ein Fall von Selbstjustiz. Da ist ein Warenkranker mit paranoiden Schüben, der es aber geschafft hat, einen Teil seiner Existenz abzuspalten und ein normales Leben zu spielen.“

Sabine Rückert zieht eine inhaltliche Parallele zu einer früheren ZEIT-Verbrechen-Folge, in der ein schizophrener Mann es schaffte, seine psychische Erkrankung vor seinem Umfeld zu verbergen und eine Pseudo-Existenz aufzubauen – genau wie Philipp F. es mit seinem charismatischen Auftreten tat.

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Online-Artikel über die Hamburger Waffenbehörde
Artikel

Online-Artikel über die Hamburger Waffenbehörde

🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:54:41 „Du hast ja auch geschrieben, in einem, irgendwo online glaube ich, hast du geschrieben, ich weiß jetzt nicht mehr genau wer, aber ich glaube es warst du. Dass die Waffenbehörde 13 Jahre gebraucht hätte mit diesem Personalstand, den sie hat, um alle Waffenbesitzer einmal zu besuchen.“

Sabine Rückert verweist auf einen Online-Artikel, vermutlich von Christoph, der berechnet hat, dass die Hamburger Waffenbehörde mit ihrem damaligen Personalstand 13 Jahre bräuchte, um alle Waffenbesitzer einmal zu kontrollieren. Die genaue Quelle bleibt unklar.

Zum Artikel bei T-online.de