Die drei Schwestern
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Am 27. Juli 2018 töten drei Schwestern in Moskau ihren Vater Michail Chatschaturjan — einen Mann, der sie jahrelang mit Pfefferspray, Beschimpfungen und Gewalt tyrannisierte. Die ehemalige Russland-Korrespondentin Alice Bota zeichnet nach, wie Christina, Angelina und Maria zu Täterinnen wurden, nachdem ihr Vater selbst am Tag nach einem Aufenthalt in einer Nervenklinik wieder außer Kontrolle geriet, und warum dieser Fall bis heute ganz Russland beschäftigt.
„Jedes Jahr begibt er sich dahin, wie andere in den Urlaub. Und normalerweise geht es ihm danach erstmal besser.“
Erwähnte Medien (2)
Drei Schwestern
Alice Bota
🗣 Andreas Sentker empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:00:29 „Drei Schwestern ist der Text überschrieben, auf dem diese Folge beruht. Sabine, du wirst uns die Autoren gleich vorstellen, die hierbei und setzt drei Schwestern, das sind Christina, Angelina und Maria, die zu Täterinnen werden oder man müsste eigentlich sagen, die Opfer sind.“
Andreas Sentker stellt zu Beginn der Folge den zugrunde liegenden Text vor, eine Langzeit-Recherche von Alice Bota über drei Schwestern in Russland, die ihren gewalttätigen Vater töteten. Bota war ZEIT-Russland-Korrespondentin und hat die Geschichte über Monate bzw. Jahre recherchiert. Der Text bildet die inhaltliche Grundlage der gesamten Podcast-Folge.
Der Unsichtbare
Wolfgang Bauer
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:20:55 „Wir haben ja hier vor kurzem erst einen Podcast gehabt mit dem Gast Wolfgang Bauer, der uns über diesen Serienmörder entlang der Volga erzählt hat, unter dem Titel Der Unsichtbare. Und der hat ja auch erzählt, dass man diese ganzen Serienmörder in Russland eben so schlecht findet, weil kein Mensch zur Polizei geht und irgendetwas Verdächtiges meldet.“
Sabine Rückert verweist auf eine frühere ZEIT-Verbrechen-Folge mit Wolfgang Bauer über einen Serienmörder an der Wolga, um eine Parallele zum Misstrauen gegenüber der russischen Polizei zu ziehen. Sie nutzt die Referenz, um zu erklären, warum Opfer häuslicher Gewalt in Russland selten zur Polizei gehen.