Der Tag, an dem Maike verschwand
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Im Juli 1997 verschwand die 17-jährige, hochschwangere Maike T. nach einem Vorsorgetermin in Hennigsdorf spurlos — keine Leiche, kein Tatort, keine Spur. Erst 17 Jahre später wurden ihr Ex-Freund Michael S. und dessen Mutter Christine S. wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, gestützt vor allem auf die Aussagen zweier Ex-Freundinnen, deren Glaubwürdigkeit durch psychische Probleme, Drogenkonsum und wechselnde Erinnerungen schwer erschüttert war. Simon Kerbusk, der beide Verurteilten im Gefängnis besuchte, zeichnet einen Fall nach, in dem bis heute die zentrale Frage unbeantwortet bleibt: Mord — wirklich?
„Was sie nicht haben, ist eine Leiche, ein Tatort, eine Mordwaffe, ein Ablauf und Indizien, die sich zwingend nur so erklären lassen.“
Erwähnte Medien (1)
Ein Mord, wirklich
Simon Kerbusk
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:02:55 „Aber damals, als er diesen Fall geschrieben hat, das Dossier mit dem Titel Ein Mord, wirklich, war er im Investigativbüro. Hallo Simon, erzähl mal, wie du ins Investigativbüro gekommen bist und wie du auf den Fall gekommen bist.“
Sabine Rückert stellt den Gast Simon Kerbusk vor und verweist auf sein Dossier in der Zeit, das die Grundlage für die gesamte Podcast-Folge bildet. Der Artikel behandelt einen Mordfall ohne Leiche in Henningsdorf bei Berlin, bei dem zwei Personen zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt wurden.