Der Geruch des Todes
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Ursula März erzählt von einem Fall aus der Berliner Hosemannstraße, einem kleinbürgerlichen Viertel am Rand des Prenzlauer Bergs zwischen Spielhöllen und Kfz-Handlungen — weit entfernt von Latte-Macchiato-Klischees. Unter dem Titel Der Geruch des Todes geht es um einen seltsamen Nachbarn, eine unentdeckte Leiche und die Frage, was mit der Rente passiert, wenn niemand den Tod bemerkt.
„Wir sind in Berlin, wir sind in einem Viertel, das gehört zum Prenzlauer Berg, erfüllt aber überhaupt nicht die Fantasien, die man mit dem Prenzlauer Berg verbindet.“
Erwähnte Medien (2)
Fast schon kriminell
Ursula März
🗣 Ursula März referenziert bei ⏱ 00:01:56 „Das waren sozusagen die Geschichten aus der Frankfurter Rundschau, die sind vor, gab es schon vor zehn Jahren mal in einem Band erschienen. Fast schon kriminell hieß der.“
Ursula März wird als Gast vorgestellt und erzählt von ihrem Buch, das ihre Gerichtsreportagen und kurzen Kriminalgeschichten aus der Frankfurter Rundschau versammelt. Es ist ein Sammelband, der etwa zehn Jahre vor dem Gespräch erschienen ist.
Die Rente ist sicher
Norbert Blüm
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:02:12 „Ich würde diese Folge aber eröffnen mit dem Zitat eines Mannes. Ja, bitte. Heute zitiere ich Norbert Blüm. Die Rente ist sicher. Darum wird es gehen.“
Andreas Sentker eröffnet die Folge mit dem berühmten Ausspruch von Bundesarbeitsminister Norbert Blüm aus dem Jahr 1986, um das Thema der Episode einzurahmen: einen Mordfall, bei dem der Täter über ein Jahrzehnt lang die Rente seines ermordeten Opfers kassierte.