ZEIT Verbrechen – Nach der Bombe
#030

Nach der Bombe

ZEIT Verbrechen / 04. Juni 2019 / 2 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

In dieser Folge stellen die Hosts das neue Magazin ZEIT Verbrechen vor — mit Highlights wie den messerscharfen Mini-Reportagen von Ursula Merz und einem Interview mit Krimiautor Tom Hillenbrand über Verbrechen in 100 Jahren. Besonders eindrücklich: die Geschichte einer Frau, die ihren in der DDR inhaftierten Vater reinwaschen wollte und dabei entdeckte, dass er tatsächlich ein Massenmörder war.

„In Zukunft wird es nur noch Intelligenzverbrecher geben.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (2)

Zukunftskrimis (Werke von Tom Hillenbrand)
Buch

Zukunftskrimis (Werke von Tom Hillenbrand)

Tom Hillenbrand

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:02:32 „Tom Hillenbrand ist ein Schriftsteller, ein Kriminalschriftsteller, dessen Krimis eine ganz große Besonderheit haben. Sie spielen in 100 Jahren. Also sie spielen nicht jetzt, sondern sie greifen der Zukunft voraus.“

Sabine Rückert stellt ein Interview vor, das sie für das neue Magazin ZEIT Verbrechen mit dem Krimiautor Tom Hillenbrand geführt hat. Seine Krimis spielen in der Zukunft und erkunden, ob es in 100 Jahren noch 'dumme Mörder' geben wird. Ein konkreter Einzeltitel wird nicht genannt, es geht um sein Gesamtwerk der Zukunftskrimis.

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Artikel über die Opfer der Brüsseler Anschläge
Artikel

Artikel über die Opfer der Brüsseler Anschläge

Tanja Stelzer, Amrai Kohn

🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:31:04 „Du schilderst das wunderbar, diesen Weltbürger Ed Pinchowski, der von Hotel zu Hotel reist mit seiner Frau. Hotels managed in Nairobi, Jerusalem, Jamaika, in Brüssel, in Natalja, in Frankfurt. Du hast es jetzt schon zum zweiten Mal betont, diesen Anschlag auf das Internationale. Das fand ich eine interessante beobachtende Passage in eurem Text. Ihr habt geschrieben, der 11. September 2001 war ein Angriff auf den Kapitalismus. Charlie Hebdo, ein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Der Club Bataclan, wir erinnern uns, ein Angriff auf den westlichen Lebensstil. Brüssel war ein Angriff auf die Internationalität.“

Andreas Sentker bezieht sich auf einen ZEIT-Artikel von Tanja Stelzer und ihrer Kollegin Amrai Kohn, in dem die beiden die Opfer der Brüsseler Terroranschläge vom 22. März 2016 porträtiert haben. Er hebt eine analytische Passage hervor, in der die Autorinnen die Brüsseler Anschläge als Angriff auf die Internationalität einordnen — im Unterschied zu früheren Terroranschlägen, die jeweils andere Werte attackierten.

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