Unter Pfarrerstöchtern – Lahme gehen und Tote leben
#126

Lahme gehen und Tote leben

Unter Pfarrerstöchtern / 14. Juni 2024 / 9 Medien

Sabine Rückert, Johanna Haberer, Erzähler

In dieser Folge über biblische Wunderheilungen und Auferweckungen eröffnet ein Gedicht von Heinrich Heine das Elend, das den Hintergrund für Jesu Taten bildet: eine Welt ohne Ärzte, ohne Sozialversicherung, in der Menschen an Armut und Hunger starben. Von der Heilung eines Aussätzigen ausgehend, diskutieren die Schwestern, was Wunder in einer Zeit bedeuteten, in der Krankheit gleichbedeutend mit sozialem Tod war.

„Die Leute lebten von der Hand in den Mund. Wenn es nicht mehr ging, dann starben sie eben.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (9)

Jammertal
Buch

Jammertal

Heinrich Heine

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:01:16 „Deswegen möchte ich diese Sendung beginnen mit einem Gedicht von Heinrich Heine. Das heißt Jammertal. Ich finde unsere Heilungen, um die es heute gehen wird, Wunderheilungen, kann man mal anders eröffnen.“

Sabine Rückert trägt das vollständige Gedicht 'Jammertal' von Heinrich Heine vor, um die Sendung über Wunderheilungen einzuleiten. Das Gedicht beschreibt zwei arme, kranke Menschen, die in Armut sterben – als Illustration für die erbärmlichen Lebensbedingungen in der Antike ohne medizinische Versorgung, in der die biblischen Wunderheilungen verortet sind.

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Wunderheilungen von Lourdes
Artikel

Wunderheilungen von Lourdes

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:11:23 „Die ist erschienen in der Welt im Dezember 23.“

Sabine Rückert liest einen ausführlichen Artikel aus der Tageszeitung Die Welt vor, der die Geschichte der Wunderheilungen in Lourdes beschreibt, u.a. den Fall von Delizia Ciroli.

Zum Artikel bei Katholisch.de
Die Wunderheilung von Lourdes
Artikel

Die Wunderheilung von Lourdes

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:11:41 „Und in Lourdes gibt es folgende Geschichte. Die ist erschienen in der Welt im Dezember 23. Delizia Ciroli ist zwölf Jahre alt und wiegt nur noch 22 Kilo, als ihre Mutter nach sizilianischem Brauch das Totenkleidchen für sie vorbereitet.“

Sabine Rückert zitiert ausführlich aus einem Artikel der Zeitung 'Die Welt' vom Dezember 2023 über Wunderheilungen in Lourdes. Der Artikel beschreibt den dokumentierten Fall der zwölfjährigen Delizia Ciroli, deren Krebsheilung 1989 offiziell als Wunder anerkannt wurde, sowie die Geschichte der Ordensschwester Bernadette Moriot.

Zum Artikel bei Katholisch.de
Der Zufall, das Universum und du
Buch

Der Zufall, das Universum und du

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:13:50 „Ein Physiker hat ein Buch geschrieben über die Bedeutung des Zufalls im Leben und da hat er sich auch mit diesen ganzen Millionen Menschen auseinandergesetzt, die nach Lourdes fahren. Und da schreibt er, jedes Jahr machen sich Millionen Menschen auf den Weg nach Lourdes, dem wohl berühmtesten Wallfahrtsort der Welt.“

Sabine Rückert zitiert aus einem Buch eines Physikers über die Rolle des Zufalls, in dem statistisch untersucht wird, ob die Heilungsrate in Lourdes über dem Zufall liegt. Das Buch kommt zum Schluss, dass die Rate spontaner Remissionen unter Lourdes-Pilgern nicht höher ist als in der Normalbevölkerung. Der Autor wird nicht namentlich genannt, der genaue Titel bleibt unklar.

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Buch über die Bedeutung des Zufalls im Leben
Buch

Buch über die Bedeutung des Zufalls im Leben

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:15:09 „Ein Physiker hat ein Buch geschrieben über die Bedeutung des Zufalls im Leben und da hat er sich auch mit diesen ganzen Millionen Menschen auseinandergesetzt, die nach Lourdes fahren.“

Sabine Rückert zitiert aus einem Buch eines Physikers, der die statistische Wahrscheinlichkeit von Spontanheilungen in Lourdes untersucht und mit der Zahl der anerkannten Wunder vergleicht.

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🎨
Kunst

Die Heilung der blutflüssigen Frau

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:30:20 „Da gehst du die Treppe runter und da ist da unten eine kleine Kapelle und da ist riesengroß an der Wand ein Gemälde. Das heißt, die Heilung der blutflüssigen Frau. Und da siehst du nur Füße, riesige Füße.“

Sabine Rückert beschreibt ein großformatiges Wandgemälde in der Unterkirche der Kirche von Magdala in Israel, das sie im Oktober besucht hat. Das Bild zeigt die biblische Szene aus einer ungewöhnlichen Bodenperspektive: Nur riesige Männerfüße in Sandalen sind zu sehen, und dazwischen eine kleine Hand, die nach dem Gewandsaum Jesu greift. Rückert ist von der Perspektive und der emotionalen Wirkung des Gemäldes begeistert.

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Wunder (Titelgeschichte Die Zeit)
Artikel

Wunder (Titelgeschichte Die Zeit)

Tilman Prüfer

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:32:44 „Ich habe zwei Geschichten dabei, zwei Wundergeschichten, die in der Zeit gestanden haben. Wir haben mal eine Titelgeschichte gemacht über Wunder. Und die Geschichte, die ich jetzt vorlese, ist von Tilman Prüfer recherchiert worden.“

Sabine Rückert liest eine Reportage von Tilman Prüfer aus einer Titelgeschichte der ZEIT über Wunder vor. Die Geschichte handelt von dem Zahnarzt Jörn Krieger, bei dem ein lebensbedrohliches Sarkom diagnostiziert wird, der mit einem Freund meditiert – und bei der Operation kein Krebs gefunden wird. Rückert nutzt die Geschichte als modernes Pendant zu den biblischen Heilungswundern, die in der Episode besprochen werden.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Titelgeschichte über Wunder
Artikel

Titelgeschichte über Wunder

Tilman Prüfer

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:32:54 „Wir haben mal eine Titelgeschichte gemacht über Wunder.“

Sabine Rückert verweist auf eine von ihr und Kollegen produzierte Titelgeschichte der ZEIT zum Thema Wunder. Sie liest daraus eine von Tilman Prüfer recherchierte Geschichte über einen Zahnarzt vor, der ein Wunder erlebte.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Das verlorene Mädchen
Artikel

Das verlorene Mädchen

Martin Neetzschleba

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:39:18 „Ich habe noch eine Geschichte, das ist aber jetzt eine Auferstehungsgeschichte. Und das verlorene Mädchen heißt das. Und das ist von Martin Neetzchleba geschrieben worden, einem ganz lieben Kollegen aus Leipzig.“

Sabine Rückert liest aus der ZEIT-Titelgeschichte über Wunder eine weitere Reportage vor. Es geht um ein achtjähriges Mädchen namens Julia, das sich im tschechisch-bayerischen Grenzwald verirrte und nach zwei Nächten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt von einem Förster lebend gefunden wurde. Die Geschichte erschien in derselben Wunder-Ausgabe der ZEIT wie der Beitrag von Tilman Prüfer.

Zum Artikel bei ZEIT Online