Unter Pfarrerstöchtern – Manna in der Wüste
#032

Manna in der Wüste

Unter Pfarrerstöchtern / 29. Januar 2021 / 23 Medien

Sabine Rückert & Johanna Haberer

Nach der triumphalen Rettung am Roten Meer beginnt für das Volk Israel die ernüchternde Realität: drei Tage Wüstenmarsch ohne Wasser, dann nur bittere Brühe am Ort Mara — bis Mose mit einem Stück Holz das nächste Wunder vollbringt. Die Schwestern tauchen in die abseitigen, selten gepredigten Passagen des Exodus ein, wo sich Fantasieorte mit symbolischen Namen aneinanderreihen und Mose zunehmend als eine Art Zauberer erscheint.

„Wir sind hier kein Kirchenfunk, sondern wir reden einfach.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (23)

Indiana Jones
Film

Indiana Jones

Steven Spielberg

🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:17:40 „Also da gibt es eine ganze Abenteuerfraktion, die im Schliemann-Modus ist und jetzt hofft. So wie die Indiana Jones. Genau, Indiana Jones ist das richtig geworden.“

Im Gespräch über Abenteurer und Forscher, die am Grund des Golfs von Aqaba nach Überresten ägyptischer Streitwagen suchen, vergleicht Johanna Haberer diese mit Indiana Jones. Sabine Rückert bestätigt den Vergleich – die archäologische Schatzsuche nach biblischen Beweisen hat tatsächlich Indiana-Jones-Charakter.

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Das Unglück der Frauen
Artikel

Das Unglück der Frauen

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:20:30 „Erstmal aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 7. Oktober 2007, das Unglück der Frauen. Die Welt steht den Frauen heute offen, zufriedener hat es sie nicht gemacht.“

Sabine Rückert liest eine Reihe von Zeitungsartikeln vor, die alle dasselbe Muster zeigen: Nach einer Befreiung folgt Enttäuschung. Dieser FAS-Artikel beschreibt, wie Frauen trotz größerer Rechte und Freiheiten unzufriedener geworden sind, weil sie sich nun mit Männern statt mit anderen Frauen vergleichen. Die Parallele zum murrenden Volk Israel in der Wüste ist beabsichtigt.

Zum Artikel bei FAZ
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Artikel

Die Perestroika hat unser Land zum Bettler gemacht

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:21:12 „Dann habe ich gefunden, Zusammenbruch der UdSSR. Die Perestroika hat unser Land zum Bettler gemacht.“

Teil von Sabine Rückerts Artikelsammlung zum Thema Unzufriedenheit nach der Befreiung. Der Artikel behandelt die Enttäuschung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und wird als modernes Beispiel für das biblische Murren des befreiten Volkes Israel herangezogen.

Zum Artikel bei Google.com
Im ehemaligen Ostblock herrscht Katerstimmung
Artikel

Im ehemaligen Ostblock herrscht Katerstimmung

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:21:23 „Dann auch wieder Zusammenbruch der UdSSR in der Welt. Im ehemaligen Ostblock herrscht Katerstimmung. Trotz wirtschaftlichen Wachstums ist in den meisten Staaten der Pessimismus groß.“

Artikel aus der Zeitung Die Welt über die Ernüchterung im ehemaligen Ostblock nach dem Fall des Kommunismus. Rückert reiht ihn in ihre Sammlung von Beispielen ein, die zeigen, dass Freiheit oft zunächst Unzufriedenheit statt Euphorie bringt.

Zum Artikel bei Welt
Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation
Artikel

Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:21:42 „Dann in der Neuen Züricher Zeitung 1996 Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation. Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seit Nelson Mandela die erste demokratische Regierung Südafrikas bildete. Nach Jahren des politisch bedingten Blutvergießens applaudierte die Welt im Anblick eines friedlichen Machtwechsels.“

NZZ-Artikel von 1996, der beschreibt, wie sich nach dem Ende der Apartheid und Mandelas Amtsantritt Ernüchterung breitgemacht hat. Rückert zitiert ausführlich aus diesem Artikel, weil er das Muster besonders deutlich zeigt: große Hoffnungen nach der Befreiung, gefolgt von Enttäuschung.

Zum Artikel bei NZZ
Die Zeit der Träume ist vorbei
Artikel

Die Zeit der Träume ist vorbei

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:07 „Dann der Spiegel. Die Zeit der Träume ist vorbei. Ein Jahr nach dem Machtwechsel ziehen die Kongolesen enttäuscht Bilanz von 1998.“

Spiegel-Artikel von 1998 über die Enttäuschung im Kongo ein Jahr nach einem Machtwechsel. Dient als weiteres Beispiel in Rückerts Sammlung von Parallelen zum murrenden Volk Israel.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Auf schwankendem Boden
Artikel

Auf schwankendem Boden

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:18 „Dann 1999 FAZ auf schwankendem Boden. Die polnische Regierung sieht sich mit wachsender Unzufriedenheit konfrontiert.“

FAZ-Artikel von 1999 über die wachsende Unzufriedenheit in Polen nach der Befreiung vom Kommunismus. Eingereiht in Rückerts Artikelsammlung als Beleg dafür, dass Freiheit nicht automatisch Zufriedenheit bringt.

Zum Artikel bei FAZ
Nach der Befreiung. Keine Feierstimmung in Prag und Bratislava
Artikel

Nach der Befreiung. Keine Feierstimmung in Prag und Bratislava

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:29 „Nach der Befreiung. Keine Feierstimmung in Prag und Bratislava. In beiden Ländern geben bei Umfragen immer mehr Leute an, sie hätten unter den Kommunisten besser gelebt als heute. Neues Deutschland natürlich. Vom 29.09.1999.“

Artikel aus dem Neuen Deutschland von 1999, der beschreibt, wie sich Tschechen und Slowaken nach der Befreiung vom Kommunismus zurücksehnen. Die Parallele zu den Fleischtöpfen Ägyptens, nach denen sich die Israeliten zurücksehnen, wird von Rückert bewusst hergestellt.

Zum Artikel bei Google.com
Viele enttäuschte Hoffnungen
Artikel

Viele enttäuschte Hoffnungen

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:41 „Dann Süddeutsche Zeitung vom 1. November 1999, viele enttäuschte Hoffnungen. Tschechien, zehn Jahre nach der Samtenen-Revolution.“

SZ-Artikel von 1999, der zehn Jahre nach der Samtenen Revolution in Tschechien Bilanz zieht und Enttäuschung konstatiert. Teil von Rückerts Artikelreihe zum Thema Unzufriedenheit nach der Befreiung.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung
Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine
Artikel

Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:50 „Dann Die Welt 2001, die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine.“

Artikel aus Die Welt von 2001 über die schwierige Zeit nach der ukrainischen Unabhängigkeit. Beiläufig erwähnt in Rückerts Aufzählung von Beispielen für Post-Befreiungs-Ernüchterung.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Ein Fall für den Psychologen
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Ein Fall für den Psychologen

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:22:59 „Dann Financial Times, ein Fall für den Psychologen. Zwölf Monate nach der Bargeldeinführung haben sich erst wenige an den Euro gewöhnt, obwohl er gegenüber dem Dollar an Wert gewinnt. Auch mit dem Euro waren wir unzufrieden.“

Financial-Times-Artikel über die Unzufriedenheit der Bürger nach der Euro-Bargeldeinführung. Rückert nutzt auch dieses alltäglichere Beispiel, um zu zeigen, dass selbst positive Veränderungen zunächst Murren auslösen – genau wie bei den Israeliten.

Zum Artikel bei Ft.com
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Artikel

Ein Mythos verblasst

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:23:11 „Dann ein Mythos verblasst. Keine Revolution schien schöner und gerechter als die Nelken-Revolution, mit der vor 14 Jahren in Portugal die Diktatur endete. Doch was ist geblieben vom großen Aufbruch von 2014 aus der Zeit?“

Artikel aus der Zeit über die Ernüchterung nach der portugiesischen Nelkenrevolution. Rückert hebt hervor, wie selbst die als besonders schön und gerecht empfundene Revolution letztlich in Enttäuschung mündete.

Zum Artikel bei Deutschlandfunkkultur.de
Die Götterdämmerung
Artikel

Die Götterdämmerung

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:23:32 „Dann FAZ. Am Sonntag die Götterdämmerung. Die meisten Amerikaner sind bitter enttäuscht von Barack Obama. Seine Wähler fühlen sich verraten, seine Partei sieht sich im Stich gelassen.“

FAS-Artikel über die Enttäuschung amerikanischer Wähler von Barack Obama. Rückert reiht auch die gescheiterten Hoffnungen auf Obama in ihre biblische Parallele ein: Befreiung führt zu Unzufriedenheit.

Zum Artikel bei Deutscheoperberlin.de
Bomben, Streik und Zuckermangel
Artikel

Bomben, Streik und Zuckermangel

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:23:42 „Bomben, Streik und Zuckermangel. In Syrien und Libyen mündete der arabische Frühling im Krieg. Doch auch in anderen Staaten ist man frustriert.“

SZ-Artikel von 2016 über die katastrophalen Folgen des Arabischen Frühlings. Rückert nutzt ihn als weiteres Beispiel dafür, dass der Weg aus der Unterdrückung in die Freiheit oft in neues Leid mündet.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung
Der Monat der Unzufriedenheit
Artikel

Der Monat der Unzufriedenheit

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:23:54 „Dann FAZ. Der Monat der Unzufriedenheit. Viele junge Tunesier sind voller Wut. Sieben Jahre nach der Revolution habe sich nicht viel geändert. Andere sehnen sich zurück nach früher.“

FAZ-Artikel über die Frustration junger Tunesier sieben Jahre nach der Revolution. Das Sich-Zurücksehnen nach der Zeit vor der Revolution ist die exakte Parallele zu den Israeliten, die sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens sehnen.

Zum Artikel bei FAZ
Bericht zur Einheit. Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse
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Bericht zur Einheit. Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:24:10 „Vom September 2019 aus dem Handelsblatt. Bericht zur Einheit. Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Seit der Wiedervereinigung hat Ostdeutschland wirtschaftlich aufgeholt, doch die Unzufriedenheit ist trotzdem gewaltig.“

Handelsblatt-Artikel von 2019 über die anhaltende Unzufriedenheit in Ostdeutschland. Rückert setzt ihn bewusst als Schlusspunkt ihrer Artikelsammlung und zieht das Fazit: 'Du kannst es sehen, das Volk Israel ist überall. Und murrt.' Auch Haberer greift die DDR-Parallele auf und erzählt von einer Hörerin, die sich an ihre eigene DDR-Geschichte erinnert fühlte.

Zum Artikel bei Handelsblatt
Lottoschein ist eine Baugenehmigung für Luftschlösser
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Lottoschein ist eine Baugenehmigung für Luftschlösser

Henning Susebach

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:25:46 „Jetzt wollte ich aber noch kurz was Lustiges vorlesen von meinem Kollegen Henning Susebach. Der hat ein Interview gemacht mit Herrn Schmitz. Und Herr Schmitz ist der Mensch, der den Lottogewinnern ihre Millionen vorbeibringt. Lottoschein ist eine Baugenehmigung für Luftschlösser, schreibt Henning Susebach.“

Sabine Rückert liest ausführlich aus einem ZEIT-Interview ihres Kollegen Henning Susebach mit dem Lotto-Gewinnüberbringer Schmitz vor. Der Artikel passt perfekt zu ihrer These: Selbst ein Lottogewinn – die ultimative Befreiung von finanziellen Sorgen – führt oft zu Orientierungslosigkeit und Unglück, genau wie die Freiheit der Israeliten in der Wüste.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Lotto Lothar
Artikel

Lotto Lothar

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:28:28 „Zum Beispiel Lotto Lothar, diese legendäre Geschichte von der Bild-Zeitung genüsslich ausgebreitet. Auf seinem Grabstein steht 'Gekämpft, gehofft und doch verloren'. 1999, im Alter von 53 Jahren, an einer Überdosis Glück gestorben.“

Im Kontext des ZEIT-Interviews über Lottogewinner wird die berühmte Bild-Zeitung-Geschichte von 'Lotto Lothar' erzählt, der 7,8 Millionen Mark gewann und vier Jahre später an den Folgen seines Lebenswandels starb. Die Geschichte dient als drastisches Beispiel für den Preis der plötzlichen Freiheit.

Zum Artikel bei BILD
Die Bibel (2. Buch Mose / Exodus, Kapitel 16)
Buch

Die Bibel (2. Buch Mose / Exodus, Kapitel 16)

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:30:46 „Und als der Tau weg war, siehe, da lag's in der Wüste rund und klein wie reif auf der Erde. Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander, »Manhu?«, denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen, »Es ist das Brot, das euch der Herr zu essen gegeben hat.«“

Die gesamte Episode dreht sich um die Manna-Erzählung aus Exodus 16. Der Erzähler liest die Bibelstelle vor, in der Gott den Israeliten in der Wüste Wachteln und Manna schickt. Sabine Rückert und Johanna Haberer diskutieren anschließend die Bedeutung der Sabbat-Regelung, die Maßeinheiten und die theologische Botschaft vom Maßhalten und Gottvertrauen.

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Der Münchner im Himmel
Buch

Der Münchner im Himmel

Ludwig Thoma

🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:38:44 „Wahrscheinlich, Manna kann es selber saufen, das sagt der Münchner im Himmel.“

Als Sabine Rückert erzählt, dass die Israeliten nach 40 Jahren das Manna zum Hals heraushängen hatten, zieht Johanna Haberer eine humorvolle Parallele zu Ludwig Thomas berühmter Satire, in der der bayerische Dienstmann Alois Hingerl im Himmel rebelliert.

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Der Fluch der erfüllten Wünsche
Artikel

Der Fluch der erfüllten Wünsche

Jens Jessen

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:40:04 „Ich habe noch was und zwar habe ich einen wunderbaren Text von Jens Jessen, der ein Kollege von mir ist und der hat einen Text geschrieben über Wünsche, wenn sie wahr werden und über den Fluch der erfüllten Wünsche. Ein wunderbarer Text und da wollte ich jetzt ganz kleine Auszüge daraus vorlesen.“

Sabine Rückert liest längere Passagen aus einem Essay ihres ZEIT-Kollegen Jens Jessen vor, der die Tragik erfüllter Wünsche beschreibt — vom ruinierten Planeten durch maßloses Wünschen bis zur persönlichen Enttäuschung, wenn Begehrtes seinen Glanz verliert. Sie verbindet den Text mit der biblischen Manna-Geschichte und dem Thema Maßhalten.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Der Fischer und seine Frau
Buch

Der Fischer und seine Frau

Brüder Grimm / Philipp Otto Runge

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:40:42 „Damit es der Menschheit als solcher nicht ergeht wie jener Fischers Frau in dem berühmten Kunstmärchen von Philipp Otto Runge, die mit ihrem maßlosen Wünschen am Ende alles schon Erreichte zunichte macht. Der Fischer und seine Frau, kennst du?“

Im Rahmen der Jessen-Lektüre wird das Kunstmärchen von Philipp Otto Runge als Parabel für menschliche Maßlosigkeit herangezogen. Die Frau des Fischers, die vom Butt immer größere Wünsche erfüllt bekommt — vom Haus über den Königsthron bis zum Papstamt — und am Ende alles verliert, dient als Warnung vor unstillbarer Gier, passend zur biblischen Manna-Botschaft.

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Die Bibel (Matthäus 6,34 – Bergpredigt)
Buch

Die Bibel (Matthäus 6,34 – Bergpredigt)

🗣 Johanna Haberer zitiert daraus bei ⏱ 00:44:40 „Mein gutes Wort zum Schluss ist aus dem Neuen Testament und zwar aus der Bergpredigt. Und da geht es darum, dass die Sorge nach Sicherheit und Zukunft einem nicht in Schlaf rauben soll, sondern es einfach genug ist, wenn man jeden Tag lebt, als wenn es der letzte wäre.“

Zum Abschluss der Episode wählt Johanna Haberer ein Zitat aus der Bergpredigt als ihr 'gutes Wort': 'Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.' Es schließt den thematischen Bogen der Folge — vom Manna, das nicht gehortet werden soll, über den Fluch der erfüllten Wünsche bis hin zur Aufforderung, im Heute zu leben.

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