Rachels List
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Jakob will nach Jahren im Dienst seines Onkels Laban endlich in seine Heimat zurückkehren — und fordert seinen gerechten Anteil an den Herden, die unter seiner Hand gewaltig gewachsen sind. Die Episode zeichnet Jakobs Entwicklung vom kleinen Betrüger und Muttersohn hin zum selbstständigen, geschäftstüchtigen Mann nach, der seinem ebenbürtigen Gegenspieler Laban nun auf Augenhöhe begegnet.
„Zu dem kleinen Betrüger und Muttersohn kommt Stück für Stück die Selbstständigkeit, kommt die Entdeckung der eigenen Kraft, kommt die Entdeckung der eigenen Männlichkeit, kommt der eigenen Attraktion und jetzt auch natürlich der geschäftlichen Tüchtigkeit.“
Erwähnte Medien (2)
Zeitungsartikel über Tempelverbot für menstruierende Frauen in Indien
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:20:02 „Also es ist ganz interessant, ich habe das jetzt gerade in der Zeitung gelesen, aber es kommt immer wieder vor, gerade in Indien, dass Frauen bestimmte Tempel nicht betreten dürfen, weil sie ihre Periode haben.“
Sabine Rückert erwähnt, dass sie kürzlich in einer nicht näher benannten Zeitung über das Verbot für menstruierende Frauen, hinduistische Tempel zu betreten, gelesen hat. Dies dient als Brücke von der biblischen Erzählung über Rachels List zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema.
Bericht über Frauen-Protest gegen Tempelverbot in Kerala
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:21:05 „Die Times of India schreibt von fünf Millionen Frauen. Der Anlass war eben der Widerstand gegen das Gesetz, das das höchste Gericht durchgesetzt hat, dass Frauen eben auch während der Tage in die heiligen Städten dürfen.“
Sabine Rückert kommt über die biblische Szene, in der Rachel ihre Periode als Ausrede benutzt, auf das Thema Menstruation und Unreinheit in verschiedenen Kulturen. Sie zitiert die Times of India als Quelle für die Zahl von fünf Millionen Frauen, die in Kerala eine 620 Kilometer lange Protestkette gegen das Tempelzugangsverbot für menstruierende Frauen bildeten.