Warum wollt ihr alle an die Eliteuni
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Die Folge nimmt sich ein Phänomen vor, das von BookTok bis zu Streamingdiensten boomt: Geschichten, die in elitären Bildungseinrichtungen spielen — englische Internate, Oxbridge, amerikanische Ivy League. Im Zentrum steht die Amazon-Serie Maxton Hall, laut Eigenaussage die erfolgreichste nicht-amerikanische Serie des Streamingdienstes, basierend auf einem deutschen BookTok-Erfolg. Die Frage dahinter: Warum zieht diese Welt aus dicken Büchern, reichen jungen Menschen und ehrwürdigen Hallen gerade so magnetisch an — und wie viel davon ist eigentlich das lange Erbe von Harry Potter?
„Harry Potter ist so eine Art Quellcode allen popkulturellen Erzählens geworden, scheint mir fast, wenn man sich Serien wie Maxton Hall anguckt.“
Erwähnte Medien (31)
Blink-182
Blink-182
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:00:20 „Da möchte man natürlich jetzt sofort die kurzen Hosen auspacken und das alte, ich weiß gar nicht, Blink Blink 182 T-Shirt oder so anziehen.“
Lars Weisbrod assoziiert den KI-generierten Pop-Punk-Song des Podcasts mit der Band Blink-182 und erwähnt ein altes Band-T-Shirt als typisches Accessoire des Genres.
Maxton Hall
🗣 Nina Pauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:01:33 „letztes Mal hattest du schon auf Maxton Hall verwiesen, die Serie, über die wir heute auch sprechen wollen“
Hauptthema der Episode – eine deutsche Amazon-Prime-Serie basierend auf einem BookTok-Erfolg, die an einem englischen Elite-College spielt
Harry Potter
J.K. Rowling
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:04:24 „Was hat das alles vielleicht auch mit dem langen, langen Erbe von Harry Potter zu tun, der ja so eine Art Quellcode allen popkulturellen Erzählens geworden ist“
Harry Potter wird als kultureller Quellcode für Erzählungen wie Maxton Hall beschrieben – das Motiv des Außenseiters, der an eine Elite-Schule kommt
Die Gesellschaft der Singularitäten
Andreas Reckwitz
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:05:08 „Wenn du im Reckwitschensinne irgendwie dich singularisieren musst, du musst individuell sein“
Impliziter Verweis auf Andreas Reckwitz' Theorie der Singularisierung im Kontext der Iris-Fotografie als Individualisierungsstrategie
Porträt von Jessie Inchauspé
Elisabeth Raether
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:07:45 „Unter anderem echt durch unsere Kollegin Elisabeth Rether, die in Paris ja ein Porträt, ein ganz tolles geschrieben hat von Jessie Inchuspe, die so eine Influencerin, so eine Glucose-Influencerin ist, Glucose-Goddess sich nennt. Und da stand der fatale Satz drüber, eine Schüssel Haferflocken ist wie ein Teller Pasta.“
Nina Pauer spricht über den Glucose-Trend und verweist auf ein Porträt, das ihre Kollegin Elisabeth Raether in Paris über die Glucose-Influencerin Jessie Inchauspé (Glucose Goddess) geschrieben hat. Der Artikel habe den Ernährungstrend rund um Blutzucker-Optimierung nochmal befeuert.
Porträt über Jessie Inchauspé (Glucose Goddess)
Elisabeth Rether
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:08:39 „unsere Kollegin Elisabeth Rether, die in Paris ja ein Porträt, ein ganz tolles geschrieben hat von Jessie Inschuspe“
Ein Porträt der Glucose-Influencerin Jessie Inchauspé, das den Glucose-Trend und die Ernährungsdebatte um Haferflocken neu befeuert hat
Maxton Hall
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:16:37 „Du musstest dir in den letzten zwei Wochen alle Folgen der Serie Maxton Hall reinknallen und ich habe die Bücher mir angeguckt, der Autorin Mona Kasten, auf denen diese Serie basiert.“
Die Serie Maxton Hall auf Amazon Prime ist das Hauptthema der Episode. Lars Weisbrod hat sich alle Folgen der ersten Staffel angeschaut, während Nina Pauer die Buchvorlage gelesen hat. Die Serie wird als erfolgreichste nicht-amerikanische Serie auf dem Streaming-Dienst beschrieben, basierend auf einem deutschen Booktalk-Erfolg.
The Sopranos
David Chase
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:19:24 „Weil diese erfolgreichen Bücher natürlich auch auf den Tischen der Serienproduzenten des Streaming-Fernsehens landen, die ja nicht mehr so daran interessiert sind, wie früher noch die neuen Sopranos zu machen, sondern jetzt auch gerne Quote, Quote, Quote, Quote haben wollen.“
Lars Weisbrod nutzt die Sopranos als Referenzpunkt für eine vergangene Ära des Qualitätsfernsehens. Er argumentiert, dass Streaming-Produzenten heute weniger an anspruchsvollen Serien wie den Sopranos interessiert sind und stattdessen auf Booktalk-Erfolge als leichteren Zugang zu Quote setzen.
Save You
Mona Kasten
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:19:50 „Die Bücher heißen nämlich gar nicht Maxon Hall, sagen wir es nochmal, sie sind geschrieben von Mona Karsten, es ist eine Trilogie, wobei nur die Serie bisher einen Teil der Handlung umfasst, diese Trilogie heißt Save Me, das ist sozusagen der Titel des ersten Buches und dann Save You und Save Us.“
Zweiter Band der Save-Trilogie von Mona Kasten, die als Vorlage für die Serie Maxton Hall dient.
Save Us
Mona Kasten
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:19:50 „Diese Trilogie heißt Save Me, das ist sozusagen der Titel des ersten Buches und dann Save You und Save Us.“
Lars Weisbrod erklärt die Buchvorlage der Serie Maxton Hall. Er benennt alle drei Teile der Trilogie von Mona Kasten namentlich. Save Us ist der dritte und letzte Band.
Maxton Hall – Die Welt zwischen uns
Mona Kasten
🗣 Lars Weisbrod empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:24:26 „Es gibt einen Handlungsstrang in den allerersten Folgen, um diese ganze Enemies-to-Lover-Geschichte da irgendwie in Gang zu bringen. Und da muss die Protagonistin, jene Ruby Bell, an ein Barockkleid kommen, weil ihr das Party-Motto soll Barock-Party sein.“
Lars Weisbrod analysiert die Amazon-Prime-Serie Maxton Hall im Detail und kritisiert zahlreiche handwerkliche Schwächen: unlogische Plotkonstruktionen, eine visuell wenig überzeugende Umsetzung der englischen Elite-Welt, die in Niedersachsen gedreht wurde, und das befremdliche Konzept, dass deutsche Schauspieler englische Figuren auf Deutsch spielen.
Die drei Fragezeichen
Europa
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:28:12 „gerade bei Kindern, die dann viel drei Fragezeichen gehört haben und zu viel so Rocky Beach und Peter und Bob“
Vergleich mit dem Phänomen, dass deutsche Kinder durch amerikanisch-englische Medien geprägt werden und ihre Figuren englische Namen geben
Die drei ???
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:28:44 „Das sieht man ja auch bei Kindern, die dann viel drei Fragezeichen gehört haben und zu viel so Rocky Beach und Peter und Bob und dann nennen die ihre Kuscheltiere oder wenn sie Bilder malen, sagen sie ja, der heißt John oder sowas.“
Nina Pauer nutzt die Drei Fragezeichen als Beispiel für das Phänomen, dass deutsche Kinder durch den Konsum englischsprachiger bzw. in Amerika angesiedelter Medien eine spielerische Anglophilie entwickeln – Kuscheltiere englisch benennen, amerikanische Orte nachspielen. Sie zieht die Parallele zu Maxton Hall, das eine ähnlich kindliche Begeisterung für englische Kulissen zeige.
Maxton Hall (Buchreihe)
Mona Kasten
🗣 Nina Pauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:30:52 „Also ich kann auch nur sagen, es war irgendwie harte Arbeit, das so auf Dauer. Die Sprache, dazu muss man wirklich was sagen, weil die ist wirklich hart. Also die ist wirklich hart.“
Nina Pauer berichtet von ihrer Leseerfahrung der Maxton-Hall-Bücher und kritisiert die repetitive, klischeehafte Sprache, die sie mit KI-generiertem Text vergleicht. Gefühle würden nur als stereotype Körperreaktionen beschrieben – rutschende Herzen, trockene Kehlen, schief lächelnde Münder – und die Protagonistin Ruby Bell sei in ihrer Bravheit und Eifrigkeit kaum auszuhalten.
Rezension/Artikel über Maxton Hall
Anja Rützel
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:33:03 „Also Anja Rützel, die Kollegin vom Spiegel, schrieb darüber, selbst Kant wäre genervt von Ruby Bell, weil sie wirklich einfach so rein und so, ja, dieses wissbegierige...“
Nina Pauer zitiert eine Spiegel-Kritik von Anja Rützel über Maxton Hall, die pointiert zusammenfasst, was auch Nina beim Lesen so genervt hat: Ruby Bells übertriebene Bravheit und Pflichtbewusstsein seien so extrem, dass selbst der Philosoph Kant davon genervt wäre.
Artikel über Maxton Hall / Ruby Bell
Anja Rützel
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:33:07 „Anja Rützel, die Kollegin vom Spiegel, schrieb darüber, selbst Kant wäre genervt von Ruby Bell“
Spiegel-Artikel über die Figur Ruby Bell aus Maxton Hall und deren übertriebene Bravheit
Patterns of Democracy
Arend Lijphart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:39:01 „Ich fahre mit den Fingern über den Buchdeckel von Aaron Lippert's Patterns of Democracy, in Klammern habe ich dann gegoogelt, ist so ein Ding von 1984. Und dann sagt sie, wir haben am Wochenende ein Date, flüstere ich. Also zum Buch flüstert sie das.“
Nina Pauer zitiert eine Stelle aus dem Maxton-Hall-Roman, in der Ruby Bell das politikwissenschaftliche Standardwerk Patterns of Democracy fetischisiert und ihm zuflüstert, sie hätten ein Date. Nina nutzt die Passage, um die übertriebene Bücherschwärmerei der Protagonistin zu illustrieren, die in der ansonsten prüden Figur als einzige Form von Erotik durchscheint.
Die unendliche Geschichte
Michael Ende
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:40:33 „Oder auch dieses Buch, wovon sie schwärmt, von 1984, wird garantiert nicht so Harry-Potter-mäßig, nach Staub irgendwie so, hier auch so unendliche Geschichte-mäßig.“
Nina Pauer nennt Die unendliche Geschichte zusammen mit Harry Potter als Beispiel für die romantisiert-nostalgische Bücherästhetik, die Maxton Hall auf ein nüchternes Politikwissenschafts-Lehrbuch projiziert – eine Diskrepanz zwischen der realen Optik akademischer Bücher und der märchenhaften Darstellung im Roman.
Artikel über Dark Academia und die Corona-Generation
Jens Balzer
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:47:39 „der hat das auf Corona zurückgeführt. Also sozusagen so eine Mischung aus Pandemie und auch technischer Vernetzung, das ganze Booktalk-Ding und genau diesen Trend auch“
Text von Jens Balzer, der den Dark-Academia-Trend als Reaktion auf die Lockdown-Einsamkeit der Corona-Generation deutet
Artikel über Dark Academia und die Corona-Generation
Jens Balzer
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:48:50 „Ich finde, vielleicht können wir einmal auf, weil es das schon ein bisschen länger gibt, auf einen Text bei uns bei der Zeit verweisen von Jens Balzer. Und der hat das Ganze gerade auf die Generation gemünzt. Wenn wir jetzt sagen, ja, okay, Lars, schön und gut, dass du gerne nach Oxford auch gegangen wärst.“
Nina Pauer empfiehlt einen Artikel von Jens Balzer in der ZEIT, der den Dark-Academia-Trend auf die Corona-Pandemie zurückführt. Balzers These: Eine Generation, die wegen der Lockdowns nicht an die Uni konnte, sucht in der virtuellen Dark-Academia-Community einen Stil, in dem Vereinzelung süß und erstrebenswert scheint.
Gilmore Girls
Amy Sherman-Palladino
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:50:00 „So ein bisschen wie bei Gilmore Girls, falls das jemand geguckt hat von den Millennials, also da gab es ja auch so dieses asiatische Mädchen, was so ihre Freundin war.“
Nina Pauer zieht einen Vergleich zwischen der Figurenkonstellation in Maxton Hall und der Serie Gilmore Girls. In beiden Fällen gibt es eine asiatischstämmige beste Freundin der Protagonistin – ein wiederkehrendes Muster in diesem Genre.
Die Schule der magischen Tiere
Margit Auer
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:51:45 „Für jüngere Kinder die Schule der magischen Tiere, da hast du ja auch einen, das spielt auch, sieht so ein bisschen so Heidelberg-artig aus, das ist aber noch die Vorstufe vom, nicht so Internat, sondern eine Schule. Und da heißen die dann aber auch, obwohl das so deutsch ist, heißen die dann plötzlich die Lehrerin Miss Cornfield oder so.“
Nina Pauer nennt Die Schule der magischen Tiere als jüngere Vorstufe des Dark-Academia-Phänomens. Sie beobachtet, dass auch dort trotz deutschem Setting englische Namen verwendet werden – Miss Cornfield, Mortimer Morrison – was zum gleichen Muster der globalen Anschlussfähigkeit passt.
Akte X
Chris Carter
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:53:26 „Und das erinnert mich dann wiederum so ein bisschen auch daran, wie ich dann früher irgendwie Akte X und Fanfiction von Akte X konsumiert habe und man da auch überall auf der Welt sich mit den Fans connecten konnte und so.“
Nina Pauer vergleicht die heutige BookTok-Community mit ihrer eigenen Erfahrung als Akte-X-Fan. Wie die BookTok-Nutzer heute hätten auch damals Fans weltweit eine gemeinsame Sprache gefunden und sich vernetzt – inklusive Fanfiction, über die Pauer aber keine Details verraten möchte.
Saltburn
Emerald Fennell
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:18 „Wir hatten diesen Film Salt Burn vor ein paar Monaten, der so ein Erfolg war. Der auch eine Außenseiter-ökonomisch, aber auch Sozialaußenseiter-Geschichte aus den britischen Elite-Unis erzählt.“
Lars Weisbrod nennt Saltburn als ein Beispiel dafür, dass das Thema Klasse und Elite-Unis derzeit aus ganz verschiedenen Richtungen erzählt wird. Der Film erzählt ebenfalls eine Außenseitergeschichte an britischen Elite-Universitäten, allerdings auf einem ganz anderen ästhetischen und qualitativen Niveau als Maxton Hall.
Normal People
Sally Rooney
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:29 „Wir haben natürlich sowas wie, haben wir im Podcast glaube ich nie drüber gesprochen, komischerweise, Normal People von Sally Rooney, vielleicht eine der großen wichtigen Gegenwartsliteratur, echte Literatur, Entschuldigung an die BookTok-Community.“
Lars Weisbrod stellt Sally Rooneys Normal People als literarisch hochwertige Variante der Klassen-und-Elite-Erzählung vor. Im Roman werden erotische, soziale und ökonomische Machtgefälle vermengt. Weisbrod grenzt es bewusst von der BookTok-Literatur à la Maxton Hall ab und verweist auf eine Rezension von Ijoma Mangold.
Rezension zu Normal People
Ijoma Mangold
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:46 „Wo Ijeoma, können wir unten verlinken, Ijeoma hat eine tolle Rezension über das Buch, nicht die Serie Normal People geschrieben, wo das alles vermengt wird. Also die erotischen Machtgefälle mit den sozialen Machtgefällen mit den ökonomischen Machtgefällen.“
Lars Weisbrod empfiehlt eine Rezension von Ijoma Mangold über Sally Rooneys Normal People, in der die Verschränkung von erotischen, sozialen und ökonomischen Machtgefällen analysiert wird. Er schlägt vor, den Text in den Shownotes zu verlinken.
Wednesday
Tim Burton
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:59 „Dann eine Serie, die ich total liebe, Wednesday, über Wednesday Addams, die auch aus diesem Dark-Academia-Kosmos kommt und dann auf ihr Monster, da gibt es dann die magische Variante auch, das sind dann so Monster auf ihrem Internat, wo sie hingeht, die einen ganz interessanten Twist reinbringt.“
Lars Weisbrod nennt die Serie Wednesday als ein Beispiel aus dem Dark-Academia-Kosmos, das er persönlich liebt. Der interessante Twist: Hier sind die reichen alten Familien die Guten und die Arbeiterleute die Bösen – eine Umkehrung der üblichen Klassenerzählung, die die Serie produktiv macht.
Eine wie Keine
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:59:16 „der Film, der auf Deutsch Eine wie Keine hieß, mit Zac Efron“
Vergleich mit Maxton Hall als prototypische amerikanische Highschool-Romcom mit ähnlicher Enemies-to-Lovers-Handlung, allerdings ohne Klassenthematik
Aschenputtel
Brüder Grimm
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:59:41 „Also letztlich ist der Kern der Geschichte von Maxton Hall ja überzeitlich, der ist ja nicht Gegenwart, ja, also das kannst du ja auch mit Aschenputtel durchspielen oder so, ja, es gibt sozusagen den reichen Typen, der entfernt ist und du bist die Arme und dann verliebt er sich ja bei dich.“
Lars Weisbrod verweist auf das Aschenputtel-Märchen als überzeitlichen Archetyp der Maxton-Hall-Geschichte: Die Arme und der unerreichbare Reiche, die zueinanderfinden. Er argumentiert damit, dass der Kern der Erzählung nicht genuin gegenwärtig ist.
She's All That (Eine wie Keine)
Robert Iscove
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:00:19 „Ich glaube, das prototypische Beispiel wäre der Film, der auf Deutsch Eine wie Keine hieß, mit Zac Efron. Ich weiß nicht, die älteren Millennials werden sich daran erinnern. Erzählt eigentlich die gleiche Geschichte von Maxton Hall.“
Lars Weisbrod vergleicht Maxton Hall mit der Highschool-Romcom Eine wie Keine (She's All That) aus den späten 90ern. Die Grundgeschichte sei dieselbe – der Star muss sich mit dem Nerd-Mädchen einlassen und verliebt sich dann wirklich. Er erkennt sogar eine konkrete Treppenszene als direkte Referenz in Maxton Hall wieder. Der entscheidende Unterschied: In der alten Romcom spielte Klasse kaum eine Rolle, bei Maxton Hall ist sie zentral.
Kiss Me
Sixpence None the Richer
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:00:43 „Es gibt die berühmte Szene bei Eine wie Keine, wie sie in einem schönen Kleid, dann hat sie nicht mehr die Nerd-Brille, sondern hat ein schönes Kleid an und kommt die Treppe bei ihren Eltern runter. Und ich glaube, Kiss Me von Six Plants and All the Richer ertönt.“
Lars Weisbrod erinnert sich an den Song Kiss Me von Sixpence None the Richer, der in der ikonischen Treppenszene von Eine wie Keine ertönt. Er sieht diese Szene als direkte Vorlage für eine ähnliche Szene in Maxton Hall.